Indonesia
IndonesienKontext von Indonesien
Indonesien (indonesisch Indonesia) ist ein Staat in Südostasien und Ozeanien, gelegen zwischen dem Indischen und dem Pazifischen Ozean. Das Land umfasst mehr als 17.000 Inseln, darunter Sumatra, Java, Sulawesi sowie Teile von Borneo und Neuguinea. Indonesien ist der weltweit größte Inselstaat. Mit einer Fläche von 1,904,569 km² ist es das 14.-größte Land der Welt. Mit über 280 Millionen Einwohnern ist Indonesien das viertbevölkerungsreichste Land der Welt und zugleich das bevölkerungsreichste muslimisch geprägte Land. Die Insel Java, die bevölkerungsreichste Insel der Welt, beheimatet mehr als die Hälfte der indonesischen Bevölkerung.
Der indonesische Archipel war mindestens seit dem 7. Jahrhundert eine bedeutende Handelsregion, als das Srivijaya-Reich auf Sumatra und später das Majapahit-Reich auf Java Handel mit Festlandchina und dem indischen Subkontinent trieben. Im Laufe der Jahrhunderte übernahmen lokale Herrscher ausländische Einflüsse, was zur Blütezeit …Weiterlesen
Indonesien (indonesisch Indonesia) ist ein Staat in Südostasien und Ozeanien, gelegen zwischen dem Indischen und dem Pazifischen Ozean. Das Land umfasst mehr als 17.000 Inseln, darunter Sumatra, Java, Sulawesi sowie Teile von Borneo und Neuguinea. Indonesien ist der weltweit größte Inselstaat. Mit einer Fläche von 1,904,569 km² ist es das 14.-größte Land der Welt. Mit über 280 Millionen Einwohnern ist Indonesien das viertbevölkerungsreichste Land der Welt und zugleich das bevölkerungsreichste muslimisch geprägte Land. Die Insel Java, die bevölkerungsreichste Insel der Welt, beheimatet mehr als die Hälfte der indonesischen Bevölkerung.
Der indonesische Archipel war mindestens seit dem 7. Jahrhundert eine bedeutende Handelsregion, als das Srivijaya-Reich auf Sumatra und später das Majapahit-Reich auf Java Handel mit Festlandchina und dem indischen Subkontinent trieben. Im Laufe der Jahrhunderte übernahmen lokale Herrscher ausländische Einflüsse, was zur Blütezeit von hinduistischen und buddhistischen Reichen führte. Sunnitische Händler und Sufi-Gelehrte brachten später den Islam ins Land. Während des Zeitalters der Entdeckungen kämpften europäische Mächte um die Vorherrschaft im Gewürzhandel auf den Molukken. Nach dreieinhalb Jahrhunderten der niederländischen Kolonialherrschaft erlangte Indonesien nach dem Zweiten Weltkrieg seine Unabhängigkeit und sah sich seither Herausforderungen wie Separatismus, Korruption und Naturkatastrophen gegenüber, begleitend von Demokratisierungsprozessen und raschem wirtschaftlichem Wachstum.
Die indonesische Gesellschaft besteht aus Hunderten von ethnischen und sprachlichen Gruppen, wobei die Javaner die größte darstellen. Die nationale Identität ist durch das Motto ‘’Bhinneka Tunggal Ika’’ („Einheit in Vielfalt“) geprägt, das durch eine nationale Sprache, kulturellen und religiösen Pluralismus sowie eine Geschichte von Kolonialismus und Widerstand gegen diesen definiert ist. Als neu industrialisiertes Land rangiert die indonesische Wirtschaft weltweit auf Platz 16 nach nominalem BIP und auf Platz 7 nach Kaufkraftparität. Indonesien ist die drittgrößte Demokratie der Welt und gilt als Mittelmacht in den internationalen Beziehungen. Es ist Mitglied zahlreicher multilateraler Organisationen, darunter die Vereinten Nationen, die Welthandelsorganisation, die G20, MIKTA, BRICS, sowie Gründungsmitglied der Bewegung der Blockfreien Staaten, der Vereinigung Südostasiatischer Nationen, des Ostasiatischen Gipfels, der APEC und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit.
Mehr über Indonesien
- Währung Indonesische Rupiah
- Ursprünglicher Name Indonesia
- Anrufcode +62
- Internet Domäne .id
- Mains voltage 230V/50Hz
- Democracy index 6.3
- Bevölkerung 270203917
- Fläche 1904570
- Fahrseite left
- Sicherheit
Man sollte überall vorsichtig sein. Vor allen Dingen sollte man nicht provozieren oder angeben. Das fordert meistens eine Aktion heraus. Also nicht die teure Uhr am Arm aus dem Autofenster oder Becak zeigen!
Generell ist Indonesien sehr sicher. Dennoch sollte man, wie überall, seinen gesunden Menschenverstand walten lassen. Kriminalität ist mit Ausnahme der Großstädte kein großes Thema, daher kann man sich bedenkenlos frei bewegen. Nachts sollte man sich als alleinreisende Frau (wie in vielen anderen Gegenden dieser Welt) nur in Begleitung hinausbegeben. Am besten erfragt man in der Unterkunft die Sicherheitslage.
Der Islam prägt weite Teile Indonesiens, daher sollte man darauf Rücksicht nehmen, d. h. dass man sich nicht zu aufreizend kleidet. Vor allem in der Provinz Bandah Aceh auf Sumatra, ist strikt darauf zu achten. Dort gilt die Sharia und für Frauen besteht eine Kopftuchpflicht. Des weiteren sind dort Glücksspiel, Alkohol, Bars und Prostitution verboten. Es gibt dort eine Sharia- bzw. Sittenpolizei, die diese Regelungen rigoros durchsetzt.
Bei Übertretung der vielen strengen Gesetze kann unter Umständen sogar die Prügelstrafe drohen! Bei Ausländern wird angeblich oft mal ein "Auge zugedrückt", man muss jedoch nichts herausfordern.Nachtfahrten mit dem Roller oder anderen Verkehrsmittel sind tunlichst zu vermeiden, da viele Tiere (Hunde, etc.) auf der Straße herumlaufen. Außerdem sind die Straßen generell sehr schlecht. Die Unfallgefahr ist sehr groß und medizinische Hilfe nach westlichem Standard ist außer in den Ballungsräumen nicht zu erwarten. Auch einen Rettungsdienst gibt es nur in den Ballungszentren.
Generell sind die Verkehrmittel Indonesiens nicht mit denen in Europa zu vergleichen. Die Busse sind oft sehr überaltet und auch die allgegenwärtigen Roller sind oft schlecht gewartet. Der Verkehr in Indonesien ist sehr hektisch und chaotisch. Daher empfiehlt es sich unbedingt, bei der Anmietung eines Leihwagens noch einen Fahrer zu engagieren. Diese kennen den Verkehr vor Ort und können dementsprechend agieren.
Auch als Fußgänger ist der Verkehr nicht unbedenklich. In den Städten sind so gut wie keine Bürgersteige vorhanden, daher muss man des öfteren an den (stark befahrenen) Straßenrand ausweichen. Sollte mal ein Bürgersteig vorhanden sein, ist er entweder mit Garküchen zugestellt oder in schlechtem Zustand. Außerdem tun sich manchmal unmittelbar bis zu zwei Meter tiefe Gruben auf, die vor allem in der Nacht mangels Straßenbeleuchtung gefährlich sind. Fußgängerüberwege bzw. -ampeln gibt es ebenfalls nicht. Zum Überqueren der Straße muss man abwarten, bis eine Lücke im Verkehr ist, um dann sehr schnell über die Straße zu laufen.
…WeiterlesenSicherheitWeniger lesenMan sollte überall vorsichtig sein. Vor allen Dingen sollte man nicht provozieren oder angeben. Das fordert meistens eine Aktion heraus. Also nicht die teure Uhr am Arm aus dem Autofenster oder Becak zeigen!
Generell ist Indonesien sehr sicher. Dennoch sollte man, wie überall, seinen gesunden Menschenverstand walten lassen. Kriminalität ist mit Ausnahme der Großstädte kein großes Thema, daher kann man sich bedenkenlos frei bewegen. Nachts sollte man sich als alleinreisende Frau (wie in vielen anderen Gegenden dieser Welt) nur in Begleitung hinausbegeben. Am besten erfragt man in der Unterkunft die Sicherheitslage.
Der Islam prägt weite Teile Indonesiens, daher sollte man darauf Rücksicht nehmen, d. h. dass man sich nicht zu aufreizend kleidet. Vor allem in der Provinz Bandah Aceh auf Sumatra, ist strikt darauf zu achten. Dort gilt die Sharia und für Frauen besteht eine Kopftuchpflicht. Des weiteren sind dort Glücksspiel, Alkohol, Bars und Prostitution verboten. Es gibt dort eine Sharia- bzw. Sittenpolizei, die diese Regelungen rigoros durchsetzt.
Bei Übertretung der vielen strengen Gesetze kann unter Umständen sogar die Prügelstrafe drohen! Bei Ausländern wird angeblich oft mal ein "Auge zugedrückt", man muss jedoch nichts herausfordern.Nachtfahrten mit dem Roller oder anderen Verkehrsmittel sind tunlichst zu vermeiden, da viele Tiere (Hunde, etc.) auf der Straße herumlaufen. Außerdem sind die Straßen generell sehr schlecht. Die Unfallgefahr ist sehr groß und medizinische Hilfe nach westlichem Standard ist außer in den Ballungsräumen nicht zu erwarten. Auch einen Rettungsdienst gibt es nur in den Ballungszentren.
Generell sind die Verkehrmittel Indonesiens nicht mit denen in Europa zu vergleichen. Die Busse sind oft sehr überaltet und auch die allgegenwärtigen Roller sind oft schlecht gewartet. Der Verkehr in Indonesien ist sehr hektisch und chaotisch. Daher empfiehlt es sich unbedingt, bei der Anmietung eines Leihwagens noch einen Fahrer zu engagieren. Diese kennen den Verkehr vor Ort und können dementsprechend agieren.
Auch als Fußgänger ist der Verkehr nicht unbedenklich. In den Städten sind so gut wie keine Bürgersteige vorhanden, daher muss man des öfteren an den (stark befahrenen) Straßenrand ausweichen. Sollte mal ein Bürgersteig vorhanden sein, ist er entweder mit Garküchen zugestellt oder in schlechtem Zustand. Außerdem tun sich manchmal unmittelbar bis zu zwei Meter tiefe Gruben auf, die vor allem in der Nacht mangels Straßenbeleuchtung gefährlich sind. Fußgängerüberwege bzw. -ampeln gibt es ebenfalls nicht. Zum Überqueren der Straße muss man abwarten, bis eine Lücke im Verkehr ist, um dann sehr schnell über die Straße zu laufen.
Der Genuss von selbst hergestelltem Alkohol (Palmwein, etc.) sollte nach Möglichkeiten vermieden werden, da dieser manchmal mit giftigem Methanol-Alkohol gepanscht ist.
Die vielen herumstreunenden Hunde dürfen KEINESFALLS gestreichelt werden, da diese von den Einheimischen ebenfalls nicht gestreichelt werden. Deshalb sind sie es nicht gewöhnt und würden sofort zubeißen (Aussage unseres Guides). Auch wenn sie Welpen haben oder überrascht werden, können sie sehr aggressiv werden. Sollte man von einem Hund attackiert werden, hebt man am besten einen Stein von der Straße auf und macht eine Wurfbewegung. Dies hilft in den meisten Fällen.
Unter gar keinen Umständen sollten Drogen gekauft bzw. konsumiert werden. Wenn man von einem Dealer angesprochen wird, sucht man am besten sofort das Weite. Die Strafen hierfür sind sehr hart und man kann selbst nach dem Genuss eines "harmlosen" Joints möglicherweise im Gefängnis landen. Gegebenenfalls könnte man noch durch Bestechung eines Polizisten straffrei aus der Sache herauskommen, dies muss jedoch nicht immer der Fall sein. Dass indonesische Gefängnisse schlimme Haftbedingungen haben, braucht an dieser Stelle nicht gesagt werden. Bei Überschreiten einer bestimmten Menge kann sogar die Todesstrafe drohen!
Homosexuelle Handlungen sind mit bis zu sechs Jahren Haft strafbar. Massenverhaftungen in entsprechenden Treffpunkten, Saunen usw. finden seit 2017 regelmäßig statt. In der Provinz Aceh werden Verurteilte öffentlich mit Stockschlägen bestraft.