Bangkok
Kontext von Bangkok
Bangkok (thailändisch กรุงเทพมหานคร, Krung Thep Maha Nakhon, [kruŋ tʰêːp máʔhǎː náʔkʰɔːn], ; kurz กรุงเทพฯ, Krung Thep, [kruŋ tʰêːp]; historische Schreibung zum Teil auch Bankok) ist seit 1782 die Hauptstadt des Königreichs Thailand. Sie hat einen Sonderverwaltungsstatus und wird von einem Gouverneur regiert. Die Hauptstadt hat 10.539.000 Einwohner (Stand 2020) und ist die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der Bangkok Metropolitan Region (BMR), der größten Metropolregion in Thailand, leben insgesamt 14.626.225 Menschen (Stand 2020).
Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands mit Universitäten, Hochs…Weiterlesen
Bangkok (thailändisch กรุงเทพมหานคร, Krung Thep Maha Nakhon, [kruŋ tʰêːp máʔhǎː náʔkʰɔːn], ; kurz กรุงเทพฯ, Krung Thep, [kruŋ tʰêːp]; historische Schreibung zum Teil auch Bankok) ist seit 1782 die Hauptstadt des Königreichs Thailand. Sie hat einen Sonderverwaltungsstatus und wird von einem Gouverneur regiert. Die Hauptstadt hat 10.539.000 Einwohner (Stand 2020) und ist die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der Bangkok Metropolitan Region (BMR), der größten Metropolregion in Thailand, leben insgesamt 14.626.225 Menschen (Stand 2020).
Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands mit Universitäten, Hochschulen, Palästen und über 400 Wats (buddhistische Tempelanlagen und Klöster) sowie wichtigster Verkehrsknotenpunkt des Landes. In Bangkok ist auch die Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik (UNESCAP) beheimatet. Mit mehr als 17 Millionen ausländischen Touristen war Bangkok im Jahr 2013 die meistbesuchte Stadt der Welt. Seitdem belegt Bangkok einen der beiden ersten Plätze, wobei je nach Zählweise und Jahr entweder London oder Hongkong den anderen Platz belegen.
Die Zeit zu UTC beträgt +7 Stunden. Der Zeitunterschied zu Mitteleuropa beträgt +6 Stunden im Winter und +5 Stunden im Sommer, da es in Thailand keine Sommerzeit gibt.
Mehr über Bangkok
- Bevölkerung 5676648
- Fläche 1568
- Sicherheit Kriminalität
Dem Auswärtigen Amts zufolge verzeichnet Thailand „zunehmende Kriminalität (auch Diebstahl, Vergewaltigung, Raubüberfall, teilweise mit Todesfolge).“[1] Auch in Bangkok kann es zu derartigen Überfällen kommen.
BetrugsversucheAn den beiden Hauptattraktionen Großer Palast (mit Wat Phra Kaeo) und Wat Pho werden Touristen öfters von Schleppern angesprochen, die behaupten, der Tempel wäre geschlossen (in Wirklichkeit ist der Wat Phra Kaeo nur an zwei Tagen im Jahr geschlossen: zum Geburtstag des Königs am 5. Dezember und ???) und stattdessen eine Tour zu anderen Attraktionen anbieten. Zumeist wird man dann in Edelstein-Geschäfte gelotst, in denen wertlose Edelsteine als „einmalige Gelegenheit“ extrem überteuert verkauft werden.
Eine ähnliche Masche wenden auch manchmal die Bangkoker Taxifahrer an. Wenn man z.B. morgens zum Grand Palace fahren will, behaupten sie, dass der Palace erst um 10:00 Uhr öffnet (in Wirklichkeit kann man ihn bereits ab 08:30 Uhr besichtigen). Sie bieten dann einem an, in der Zwischenzeit in ein Schmuckgeschäft zu fahren, in dem man angeblich Schnäppchen bekommen soll. Darauf sollte man sich keinesfalls einlassen. Am besten sofort die Fahrt beenden und sich ein neues Taxi suchen.
Vorsicht sollte man auch bei einer Taxifahrt ins Vergnüngungsviertel Patpong walten lassen: So schlagen einem manchmal die Taxifahrer den Besuch einer „Ping-Pong-Show“ (Erotikshow) vor (u.a. wird versprochen, dass man nur 1.000 BHT zahlen muss und alle Getränke frei sind). Dabei kommt es auch vor, dass man ungefragt vor einer Bar abgesetzt wird, bei der diese Show stattfindet. Betreten Sie diese Bar niemals, da dann oftmals noch „Zusatzgebühren“ (ominöse Trinkgelder u. Ä.) verlangt werden, die die Kosten für den Besuch dieser Show in atemberaubende Höhen treiben können.
…WeiterlesenSicherheit KriminalitätWeniger lesenDem Auswärtigen Amts zufolge verzeichnet Thailand „zunehmende Kriminalität (auch Diebstahl, Vergewaltigung, Raubüberfall, teilweise mit Todesfolge).“[1] Auch in Bangkok kann es zu derartigen Überfällen kommen.
BetrugsversucheAn den beiden Hauptattraktionen Großer Palast (mit Wat Phra Kaeo) und Wat Pho werden Touristen öfters von Schleppern angesprochen, die behaupten, der Tempel wäre geschlossen (in Wirklichkeit ist der Wat Phra Kaeo nur an zwei Tagen im Jahr geschlossen: zum Geburtstag des Königs am 5. Dezember und ???) und stattdessen eine Tour zu anderen Attraktionen anbieten. Zumeist wird man dann in Edelstein-Geschäfte gelotst, in denen wertlose Edelsteine als „einmalige Gelegenheit“ extrem überteuert verkauft werden.
Eine ähnliche Masche wenden auch manchmal die Bangkoker Taxifahrer an. Wenn man z.B. morgens zum Grand Palace fahren will, behaupten sie, dass der Palace erst um 10:00 Uhr öffnet (in Wirklichkeit kann man ihn bereits ab 08:30 Uhr besichtigen). Sie bieten dann einem an, in der Zwischenzeit in ein Schmuckgeschäft zu fahren, in dem man angeblich Schnäppchen bekommen soll. Darauf sollte man sich keinesfalls einlassen. Am besten sofort die Fahrt beenden und sich ein neues Taxi suchen.
Vorsicht sollte man auch bei einer Taxifahrt ins Vergnüngungsviertel Patpong walten lassen: So schlagen einem manchmal die Taxifahrer den Besuch einer „Ping-Pong-Show“ (Erotikshow) vor (u.a. wird versprochen, dass man nur 1.000 BHT zahlen muss und alle Getränke frei sind). Dabei kommt es auch vor, dass man ungefragt vor einer Bar abgesetzt wird, bei der diese Show stattfindet. Betreten Sie diese Bar niemals, da dann oftmals noch „Zusatzgebühren“ (ominöse Trinkgelder u. Ä.) verlangt werden, die die Kosten für den Besuch dieser Show in atemberaubende Höhen treiben können.
Nehmen Sie nur ein Taxi mit Taxameter und achten Sie darauf, das dieser auch eingeschaltet wird. Langstrecken können gehandelt werden. Auch kennt sich nicht immer jeder Taxifahrer auch in ganz Bangkok aus, dieser wird es aber nicht immer zugeben, um keinen Gesichtsverlust zu riskieren. Hilfreich ist es oft, das man selber per Handy das Ziel auf Google-Map dem Taxifahrer zeigen kann.
VerkehrDie Verkehrsverhältnisse in Thailand gelten als eine der gefährlichsten weltweit, 2010 schätzte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Anzahl der Verkehrstoten in ganz Thailand auf 26.312[2]. Straßen sollten in Bangkok nur mit Vorsicht überquert werden, da z.B. Zebrastreifen, rote Ampeln und andere Verkehrsregelungen nicht immer beachtet werden.
Politische UnruhenBangkok ist immer wieder Schauplatz politischer Unruhen, die in mehreren Fällen auch in extremer Gewalt eskaliert sind. 2010 starben bei den Protesten der National United Front of Democracy Against Dictatorship (UDD) gegen die thailändische Regierung zwischen 88 und 92 Menschen[3], darunter auch zwei ausländische Journalisten. Zuletzt kam es Ende 2013/Anfang 2014 zu Demonstrationen in Bangkok, in dessen Verlauf 28 Menschen starben[4].
Im Jahr 2015 kam es in Bangkok gleich zu mehreren Bombenanschlägen, bei denen es bis auf einen allerdings nur zu Leichtverletzten kam. Am 17. August jedoch detonierte am bei Thais und Touristen gleichermaßen beliebten Erawan-Schrein nahe dem Einkaufszentrum Central World ein selbstgebauter Sprengsatz, der 20 Menschen – darunter auch Touristen aus China, Malaysia und Singapur – das Leben kostete und mindestens 125 weitere schwer verletzte.
Touristen sollten auf ihrer Reise durch Bangkok und Thailand stets die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik beachten, um über sicherheitsrelevante Vorfälle informiert zu bleiben.
↑ Thailand: Reise- und Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amts, abgerufen 23. August 2015; http://www.auswaertiges-amt.de/sid_FE0E04F17893580DCDE215E942E2B5F5/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ThailandSicherheit.html?nn=335940#doc335870bodyText2 ↑ http://apps.who.int/gho/data/node.main.A997 ↑ https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Bangkok_2010 ↑ http://www.bangkokpost.com/opinion/opinion/410014/cool-heads-must-prevail