Kontext von Bolivien

Bolivien (spanisch Bolivia [boˈliβi̯a], benannt nach Simón Bolívar, auf Quechua Puliwya, auf Aymara Wuliwya und Guaraní Mborívia, offiziell: Plurinationaler Staat Bolivien) ist ein Binnenstaat in Südamerika, der im Westen an Peru und Chile, im Süden an Argentinien und Paraguay, im Osten und Norden an Brasilien grenzt. Im Land gibt es drei klimatische Zonen: das Gebirge der Anden im Westen, die tropischen Tiefebenen im Osten und dazwischen eine Zone von Tälern mit gemäßigtem und subtropischem Klima. Das Land zeichnet sich besonders durch seine kulturelle und ethnische Vielfalt aus, die im Namen Plurinationaler Staat zum Ausdruck kommt. Die Verfassung erkennt offiziell 36 verschiedene Ethnien und deren eigene Sprachen an. Trotz hoher wirtschaftlicher Wachstumsraten von durchschnittlich 6,2Weiterlesen

Bolivien (spanisch Bolivia [boˈliβi̯a], benannt nach Simón Bolívar, auf Quechua Puliwya, auf Aymara Wuliwya und Guaraní Mborívia, offiziell: Plurinationaler Staat Bolivien) ist ein Binnenstaat in Südamerika, der im Westen an Peru und Chile, im Süden an Argentinien und Paraguay, im Osten und Norden an Brasilien grenzt. Im Land gibt es drei klimatische Zonen: das Gebirge der Anden im Westen, die tropischen Tiefebenen im Osten und dazwischen eine Zone von Tälern mit gemäßigtem und subtropischem Klima. Das Land zeichnet sich besonders durch seine kulturelle und ethnische Vielfalt aus, die im Namen Plurinationaler Staat zum Ausdruck kommt. Die Verfassung erkennt offiziell 36 verschiedene Ethnien und deren eigene Sprachen an. Trotz hoher wirtschaftlicher Wachstumsraten von durchschnittlich 6,2 % zwischen 2012 und 2022 gilt Bolivien noch immer als eins der ärmsten Länder Lateinamerikas.

Mehr über Bolivien

Grundinformation
  • Währung Boliviano
  • Ursprünglicher Name Bolivia
  • Anrufcode +591
  • Internet Domäne .bo
  • Mains voltage 230V/50Hz
  • Democracy index 5.08
Population, Area & Driving side
  • Bevölkerung 12244159
  • Fläche 1098581
  • Fahrseite right
Stay safe
  • Sicherheit

    In touristischen Städten gibt es viele Taschendiebe. Man sollte sehr gut auf sein Gepäck sowie Wertsachen aufpassen und sich nie von einheimischen Personen auf der Straße ablenken lassen, da dies meist Tricks zum Beklauen sind. Insbesondere an Busbahnhöfen oder Bahnstationen sollte man besonders aufpassen. Meiden sollte man auch besonders arme Vororte von Großstädten, besonders berüchtigt ist El Alto bei La Paz.

    Geld sollte auch niemals auf der Straße, sondern lediglich in den Wechselstuben gewechselt werden, da man fast nur Scheine erhält und die Anzahl dieser meist nie mit dem eigentlichen Wechselkurs übereinstimmt. Die Wechsler sind dann aber schon längst verschwunden, wenn man mit dem Nachzählen fertig ist.

    Trotz dieser Risiken ist die Kriminalitätsrate vergleichsweise niedrig und eine der niedrigsten in ganz Südamerika, die Mordrate liegt laut einer Studie der Vereinten Nationen mit 2,8 pro 100.000 Einwohner niedriger als in der Schweiz. Insbesondere bewaffnete Überfälle sind sehr selten.

    Seit Januar 2006 war Bolivien mehrfach in den österreichischen Medien in Zusammenhang mit der Entführung und Ermordung zweier Österreicher und weiterer Trickbetrügereien durch falsche Polizisten. In La Paz kämpft die Polizei gegen mehrere auf Touristen ausgerichtete Betrügerbanden, die in Gruppen arbeiten und äußerst gewieft vorgehen. Eine der fiesesten Maschen ist, dass sich einer der Diebe als Tourist ausgibt, der eine Sehenswürdigkeit sucht. Entweder bietet dieser dann nach einem kurzen Gespräch an, ein Taxi zu teilen (welches von einem Komplizen gefahren wird) oder als Dritter stößt ein falscher Polizist hinzu, der sich mit falschem Dienstausweis ausweist und wegen eines Bagatelldeliktes vorgibt, beide Touristen (den echten und den falschen) zur Überprüfung auf die Wache zu fahren. Auch hier ist der Fahrer ein Komplize - der Raub, oft inklusive Leerung des Kontos am Geldautomaten, lässt nicht lange auf sich warten. Um nicht auf diesen Trick hereinzufallen, muss man wissen, das die bolivianische Polizei Touristen in der Regel nicht in dieser Weise kontrolliert, sondern sich kooperativ verhält. Als Tipp wird genannt, notfalls lautstark auf den Transport in einem Streifenwagen zu bestehen, um Passanten aufmerksam zu machen, und auf keinen Fall in Privatautos und Taxis einzusteigen, in denen sich mehr Menschen als der Fahrer selbst befinden.

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