Österreich
Kontext von Österreich
Österreich [ˈøːstəʁaɪ̯ç] (amtlich Republik Österreich) ist ein mitteleuropäischer Binnenstaat mit rund 9,2 Millionen Einwohnern. Die angrenzenden Staaten sind Deutschland und Tschechien im Norden, die Slowakei und Ungarn im Osten, Slowenien und Italien im Süden sowie die Schweiz und Liechtenstein im Westen.
Österreich ist ein demokratischer Bundesstaat, im Besonderen eine semipräsidentielle Republik. Seine großteils aus den historischen Kronländern hervorgegangenen neun Bundesländer sind das Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, die Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien. Das Bundesland Wien ist zugleich Bundeshauptstadt und auch einwohnerstärkste Stadt des Landes. Weitere Bevölkerungszentren sind Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck.
Österreich ist ein Gebirgsland, wobei die Ostalpen etwa zwei Drittel der Fläche ei…Weiterlesen
Österreich [ˈøːstəʁaɪ̯ç] (amtlich Republik Österreich) ist ein mitteleuropäischer Binnenstaat mit rund 9,2 Millionen Einwohnern. Die angrenzenden Staaten sind Deutschland und Tschechien im Norden, die Slowakei und Ungarn im Osten, Slowenien und Italien im Süden sowie die Schweiz und Liechtenstein im Westen.
Österreich ist ein demokratischer Bundesstaat, im Besonderen eine semipräsidentielle Republik. Seine großteils aus den historischen Kronländern hervorgegangenen neun Bundesländer sind das Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, die Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien. Das Bundesland Wien ist zugleich Bundeshauptstadt und auch einwohnerstärkste Stadt des Landes. Weitere Bevölkerungszentren sind Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck.
Österreich ist ein Gebirgsland, wobei die Ostalpen etwa zwei Drittel der Fläche einnehmen, weshalb der Staat auch als Alpenrepublik bezeichnet wird. Der höchste Berg des Landes ist der Großglockner, der in den Zentralalpen im Bereich der Hohen Tauern liegt. Die wichtigsten Siedlungs- und Wirtschaftsräume sind die Flach- und Hügelländer (Alpen- und Karpatenvorland, Wiener Becken, Grazer Becken).
Die Bezeichnung Österreich ist in ihrer althochdeutschen Form „Ostarrichi“ erstmals aus dem Jahr 996 überliefert. Daneben war ab dem frühen Mittelalter die lateinische Bezeichnung Austria in Verwendung. Ursprünglich eine Grenzmark des Stammesherzogtums Baiern, wurde Österreich im Jahr 1156 zu einem im Heiligen Römischen Reich eigenständigen Herzogtum erhoben. Als älteste Stadt Österreichs bezeichnet sich nach einem Stadtrecht aus dem Jahr 1212 die Stadt Enns. Nach dem Aussterben des Geschlechts der Babenberger 1246 setzte sich das Haus Habsburg im Kampf um die Herrschaft in Österreich durch, das auch über Jahrhunderte die Kaiser des (Römisch-)Deutschen Reichs stellte. Mit der Zerschlagung des (Römisch-)Deutschen Reichs durch Napoleon konstituierte sich ab 1804 das Kaisertum Österreich. Im 1815 gegründeten Deutschen Bund war Österreich das führende Mitglied, wurde letztendlich jedoch durch das erstarkende Preußen 1866 im Deutschen Krieg aus dem deutschen Staatenbund verdrängt (wobei die süddeutschen Staaten im Deutschen Krieg auf der Seite Österreichs standen). Daraufhin wurde 1867 die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn errichtet.
Die heutige Republik entstand ab 1918, nach dem für Österreich-Ungarn verlorenen Ersten Weltkrieg, aus den zunächst Deutschösterreich genannten deutschsprachigen Teilen der Monarchie. Mit dem Vertrag von Saint-Germain wurden die Staatsgrenze und der Name Republik Österreich festgelegt. Damit einher ging der Verlust Südtirols und der Gewinn des Burgenlandes. Zudem wurde von den Siegermächten ein Anschlussverbot Österreichs an Deutschland festgelegt; weitere diesbezügliche Bestimmungen erfolgten 1922 und 1931/32. Die Erste Republik war von innenpolitischen Spannungen geprägt, die in einen Bürgerkrieg und die Ständestaatsdiktatur mündeten. Durch den sogenannten „Anschluss“ stand das Land ab 1938 unter nationalsozialistischer Herrschaft. Nach der Niederlage des Deutschen Reiches im Zweiten Weltkrieg wieder ein eigenständiger Staat, erklärte Österreich am Ende der alliierten Besatzung 1955 seine immerwährende Neutralität, wobei im Österreichischen Staatsvertrag von 1955 von den Alliierten explizit am Anschlussverbot an Deutschland festgehalten wurde. Österreich trat den Vereinten Nationen bei, ist Mitglied im Europarat, Gründungsmitglied der 1961 errichteten Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und seit 1995 ein Mitgliedsstaat der Europäischen Union.
Mehr über Österreich
- Währung Euro
- Ursprünglicher Name Österreich
- Anrufcode +43
- Internet Domäne .at
- Mains voltage 230V/50Hz
- Democracy index 8.16
- Bevölkerung 8979894
- Fläche 83858
- Fahrseite right
- Sicherheit
Österreich ist grundsätzlich ein sicheres Land und der Sicherheitsstandard ist vergleichbar mit anderen mitteleuropäischen Ländern. Gewaltverbrechen sind selten und betreffen in der Regel nicht Zufallsopfer. Raubüberfälle usw. können vorkommen. Am höchsten ist die Kriminalitätsrate in den großen Städten, wo jedoch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen ausreichend sind. Auch Nachts kann man sich in der Regel sehr sicher fortbewegen. Gezielte Übergriffe und Attacken mit rassistischem, frauenfeindlichem oder homophobem Hintergrund sind selten.
Notrufnummern Euronotruf: 112 (leitet die Notfallinformationen an den entsprechenden Rettungsdienst, wie Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen weiter) Feuerwehr: 122 Polizei: 133 Notarzt: 141 Rettung: 144 Bergrettung: 140 Unfall- und Pannenhilfe: 120 (ÖAMTC), 123 (ARBÖ) Hotline für vermisste Kinder: 116000Weitergehende und detaillierte Informationen bietet das Ministerium für Inneres.
…WeiterlesenSicherheitWeniger lesenÖsterreich ist grundsätzlich ein sicheres Land und der Sicherheitsstandard ist vergleichbar mit anderen mitteleuropäischen Ländern. Gewaltverbrechen sind selten und betreffen in der Regel nicht Zufallsopfer. Raubüberfälle usw. können vorkommen. Am höchsten ist die Kriminalitätsrate in den großen Städten, wo jedoch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen ausreichend sind. Auch Nachts kann man sich in der Regel sehr sicher fortbewegen. Gezielte Übergriffe und Attacken mit rassistischem, frauenfeindlichem oder homophobem Hintergrund sind selten.
Notrufnummern Euronotruf: 112 (leitet die Notfallinformationen an den entsprechenden Rettungsdienst, wie Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen weiter) Feuerwehr: 122 Polizei: 133 Notarzt: 141 Rettung: 144 Bergrettung: 140 Unfall- und Pannenhilfe: 120 (ÖAMTC), 123 (ARBÖ) Hotline für vermisste Kinder: 116000Weitergehende und detaillierte Informationen bietet das Ministerium für Inneres.
Gefahrensituationen Problematisch für Ausländer und sehr teuer kann die im österreichischen Sachenrecht verankerte Besitzstörungsklage sein, die in dieser Form zumindest in den anderen deutschsprachigen Ländern unbekannt ist. Eine Besitzstörungsklage kann z. B. erfolgen, wenn ein Auto auf einem privaten Grundstück (z. B. Supermarktparkplatz) abgestellt wird oder ein privater Weg durch Fußgänger (Wanderer) benutzt wird. Die Klage selbst hat keine großen Auswirkungen, doch sind alle Kosten durch den Beklagten zu tragen – und das kann sehr teuer werden. Dringender Rat: keine mit „Privat“ o.ä. markierten Grundstücke / Wege betreten oder nutzen; auf Hinweisschilder achten. Im Internet sind umfangreiche Informationen hierzu zu finden.Vor Taschen- und Trickdieben sollte man sich vor allem in größeren Menschenansammlungen (Öffentliche Verkehrsmittel, Märkte) und an stark frequentierten Tourismuszielen in Acht nehmen. Dies gilt auch für Hotels und Restaurants. In Skigebieten kommt es in der Hochsaison gehäuft zu Diebstählen hochpreisiger Ausrüstung. Auch in geparkten Autos sollte nichts Wertvolles sichtbar hinterlassen werden.Bei Veranstaltungen speziell am Land, an denen größere Mengen Alkohol konsumiert werden (Kirtage, Zeltfeste usw.), kann es manchmal etwas ruppiger zugehen und teilweise zu Handgreiflichkeiten kommen. Gruppen von Jugendlichen, die sich rund um größere Wohnblocks oder in größeren Städten Abends aufhalten und selbst mitgebrachten Alkohol trinken, sind zumeist harmlos. Mit ein wenig Hausverstand lassen sich unangenehme Situationen leicht umschiffen.Bei Bergwanderungen sollte man die Gefahr von raschen Wetterumschwüngen keinesfalls unterschätzen! Auch im Hügelland kann man durchaus einmal in Bergnot geraten.Auslandsvertretungen Botschaft der Bundesrepublik DeutschlandA-1030 Wien, Gauermanngasse 2-4 (3. Bezirk), Telefonnummer: 01/711540, Faxnummer: 01/7138366. Bevollmächtigter Botschafter: Ralf Beste.
Botschaft der Schweizerischen EidgenossenschaftA-1030 Wien, Prinz Eugen-Straße 9A (3. Bezirk), Telefonnummer: 01/79505, Faxnummer: 01/7950521. Bevollmächtigter Botschafter: Walter Haffner.