Madrid
Kontext von Madrid
Madrid (deutsch [maˈdʁɪt], spanisch [maˈðɾið]) ist die Hauptstadt Spaniens und der Autonomen Gemeinschaft Madrid. Sie ist (ohne Vororte) mit 3.416.771 Einwohnern (Stand: 2024) nach Berlin die zweitgrößte Stadt der Europäischen Union und die größte Stadt Südeuropas. Die Metropolregion Madrid zählt mit etwa sieben Millionen Einwohnern zu den größten Metropolen Europas.
Madrid ist seit Jahrhunderten der geographische, politische und kulturelle Mittelpunkt Spaniens (siehe Kastilien) und der Sitz der spanischen Regierung. Hier residieren auch der König, ein Erzbischof sowie wichtige Verwaltungs- und Militärbehörden. Als Handels- und Finanzzentrum hat die Stadt nationale und internationale Bedeutung. In Madrid befinden si…Weiterlesen
Madrid (deutsch [maˈdʁɪt], spanisch [maˈðɾið]) ist die Hauptstadt Spaniens und der Autonomen Gemeinschaft Madrid. Sie ist (ohne Vororte) mit 3.416.771 Einwohnern (Stand: 2024) nach Berlin die zweitgrößte Stadt der Europäischen Union und die größte Stadt Südeuropas. Die Metropolregion Madrid zählt mit etwa sieben Millionen Einwohnern zu den größten Metropolen Europas.
Madrid ist seit Jahrhunderten der geographische, politische und kulturelle Mittelpunkt Spaniens (siehe Kastilien) und der Sitz der spanischen Regierung. Hier residieren auch der König, ein Erzbischof sowie wichtige Verwaltungs- und Militärbehörden. Als Handels- und Finanzzentrum hat die Stadt nationale und internationale Bedeutung. In Madrid befinden sich sechs öffentliche Universitäten sowie weitere Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen. Die Einwohner Madrids nennt man „Madrilenen“ (spanisch madrileños) oder „Madrider“.
Mehr über Madrid
- Bevölkerung 3416771
- Fläche 604
- Sicherheit
Madrid ist weniger gefährlich, als oft der Eindruck erweckt wird. Dennoch ist Kriminalität ein ernstes Problem, mit dem es auch und gerade Touristen zu tun haben können. Folgende Hinweise helfen, unangenehme Erlebnisse zu vermeiden:
Eine allgegenwärtige Plage ist der Taschen- und Trickdiebstahl. Eine Vielzahl vor allem rumänischer Kinder erleichtert täglich vor allem Touristen um viel Geld. Sie sind z. B. am Plaza Mayor mit einem bisschen Beobachtung durchaus bei der Arbeit zu entdecken. Beliebt und eher von älteren Dieben verübt, ist das Öffnen unvorsichtigerweise am Rücken getragener Rucksäcke in der Metro, auf den Rolltreppen oder in bestimmten Buslinien. Gerne genutzt wird auch die Unachtsamkeit, die etwa beim Telefonieren mit dem Handy entsteht. Schwerpunkte des Diebstahls sind die Metrostationen Puerta del Sol und Nuevos Ministerios sowie allgemein Umsteigebahnhöfe zwischen verschiedenen Linien, da sie den Tätern mehr Fluchtmöglichkeiten bieten.
Vorsicht auch vor Frauen, die einem eine Blume anstecken oder Rosmarinzweige verteilen und etwas Kleingeld dafür erbitten. Das dient nur dazu, dass man das Portmonee herausnimmt und es leichter gestohlen werden kann. Auch sonst besteht, wenn man Bettlern Geld gibt, das Risiko, dass diese mit Trickdieben zusammenarbeiten, die beobachten, wohin der „Wohltäter“ seinen Geldbeutel steckt. Selbstverständlich sollte man sich auch nicht mit Hütchenspielern einlassen, „magisch“ tanzende Comicfiguren kaufen oder Petitionen unterschreiben, die man nicht versteht. Gelegentlich hört man von Trickbetrügern, die sich als Polizisten ausgeben und behaupten, nach Falschgeld oder Drogen zu suchen. Tatsächlich wollen sie natürlich die Taschen der Opfer durchsuchen, um an Wertsachen zu kommen. Die echte Polizei durchsucht nicht ohne weiteres irgendwelche Touristen und wird einen nie einfach so auffordern, ihr Geldbeutel oder Tasche zu überlassen. Weitere Trickdieb-Maschen involvieren Wegbeschreibungen auf dem Stadtplan (man soll jemandem auf dem Plan den Weg zeigen, während man bestohlen wird), die Einladung zu einem Straßenfußballspiel, die Behauptung, dass man gerade mit Vogelkot beschmutzt sei (der freundliche Trickdieb hilft beim Reinigen, um das Opfer abzulenken) oder schlichtes, einfaches Anrempeln.
…WeiterlesenSicherheitWeniger lesenMadrid ist weniger gefährlich, als oft der Eindruck erweckt wird. Dennoch ist Kriminalität ein ernstes Problem, mit dem es auch und gerade Touristen zu tun haben können. Folgende Hinweise helfen, unangenehme Erlebnisse zu vermeiden:
Eine allgegenwärtige Plage ist der Taschen- und Trickdiebstahl. Eine Vielzahl vor allem rumänischer Kinder erleichtert täglich vor allem Touristen um viel Geld. Sie sind z. B. am Plaza Mayor mit einem bisschen Beobachtung durchaus bei der Arbeit zu entdecken. Beliebt und eher von älteren Dieben verübt, ist das Öffnen unvorsichtigerweise am Rücken getragener Rucksäcke in der Metro, auf den Rolltreppen oder in bestimmten Buslinien. Gerne genutzt wird auch die Unachtsamkeit, die etwa beim Telefonieren mit dem Handy entsteht. Schwerpunkte des Diebstahls sind die Metrostationen Puerta del Sol und Nuevos Ministerios sowie allgemein Umsteigebahnhöfe zwischen verschiedenen Linien, da sie den Tätern mehr Fluchtmöglichkeiten bieten.
Vorsicht auch vor Frauen, die einem eine Blume anstecken oder Rosmarinzweige verteilen und etwas Kleingeld dafür erbitten. Das dient nur dazu, dass man das Portmonee herausnimmt und es leichter gestohlen werden kann. Auch sonst besteht, wenn man Bettlern Geld gibt, das Risiko, dass diese mit Trickdieben zusammenarbeiten, die beobachten, wohin der „Wohltäter“ seinen Geldbeutel steckt. Selbstverständlich sollte man sich auch nicht mit Hütchenspielern einlassen, „magisch“ tanzende Comicfiguren kaufen oder Petitionen unterschreiben, die man nicht versteht. Gelegentlich hört man von Trickbetrügern, die sich als Polizisten ausgeben und behaupten, nach Falschgeld oder Drogen zu suchen. Tatsächlich wollen sie natürlich die Taschen der Opfer durchsuchen, um an Wertsachen zu kommen. Die echte Polizei durchsucht nicht ohne weiteres irgendwelche Touristen und wird einen nie einfach so auffordern, ihr Geldbeutel oder Tasche zu überlassen. Weitere Trickdieb-Maschen involvieren Wegbeschreibungen auf dem Stadtplan (man soll jemandem auf dem Plan den Weg zeigen, während man bestohlen wird), die Einladung zu einem Straßenfußballspiel, die Behauptung, dass man gerade mit Vogelkot beschmutzt sei (der freundliche Trickdieb hilft beim Reinigen, um das Opfer abzulenken) oder schlichtes, einfaches Anrempeln.
Empfehlenswert sind daher Bauchtaschen oder Brustbeutel, unter dem T-Shirt getragen, mit wenig Inhalt. Geld besser verteilen, etwa auch auf die Hosentaschen. Wer kein zweites Ausweisdokument (z.B. Reisepass) hat, sollte zumindest eine Kopie im Hotel aufbewahren - das erleichtert im Falle eines Falles die Wiederbeschaffung. Wer es modern mag, kann alles einscannen und auf einem passwortgeschützten und möglichst verschlüsselt zugänglichen Bereich auf seiner WWW-Seite ablegen. Unbedingt vor der Abreise sicher notieren sollte man sich Kredit- und Bankkartennummern sowie die Sperr-Telefonnummern der jeweiligen Herausgeber. Nicht unbedingt notwendige Karten und Ausweise gleich in Deutschland lassen!
Da Geldautomaten manipuliert sein können, ist es von Vorteil, diese nur während der Öffnungszeiten der Bankfiliale zu benutzen, damit man nötigenfalls Hilfe vom Personal bekommt.