Kontext von Mongolei

Die Mongolei ([mɔŋɡoˈla͜i]; amtlicher deutscher Name; amtlich in mongolisch Монгол Улс Mongol Uls, ᠮᠤᠩᠭᠤᠯ
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mongɣol ulus, wörtlich: Mongolischer Staat) ist ein Binnenstaat in Ostasien, zwischen Russland und China. Territorial über viermal so groß wie Deutschland, ist das Land mit rund drei Millionen Einwohnern der am dünnsten besiedelte Staat der Welt. Mehr als 40 Prozent der Landesbevölkerung leben in der Hauptstadt Ulaanbaatar. Der Großteil der Bevölkerung sind Mongolen, von denen die knappe Mehrheit dem mongolischen Buddhismus angehört.

Das Staatsgebiet umfasst den größten Teil des Mongolischen Plateaus. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit und des Klimas kann in der Mongolei kaum Ackerbau betWeiterlesen

Die Mongolei ([mɔŋɡoˈla͜i]; amtlicher deutscher Name; amtlich in mongolisch Монгол Улс Mongol Uls, ᠮᠤᠩᠭᠤᠯ
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mongɣol ulus, wörtlich: Mongolischer Staat) ist ein Binnenstaat in Ostasien, zwischen Russland und China. Territorial über viermal so groß wie Deutschland, ist das Land mit rund drei Millionen Einwohnern der am dünnsten besiedelte Staat der Welt. Mehr als 40 Prozent der Landesbevölkerung leben in der Hauptstadt Ulaanbaatar. Der Großteil der Bevölkerung sind Mongolen, von denen die knappe Mehrheit dem mongolischen Buddhismus angehört.

Das Staatsgebiet umfasst den größten Teil des Mongolischen Plateaus. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit und des Klimas kann in der Mongolei kaum Ackerbau betrieben werden. Die Landschaft dominieren grasbewachsene Steppen, mit Bergen im Norden und Westen, sowie die Wüste Gobi im Süden. Bedeutendste Wirtschaftszweige sind die nomadische Viehwirtschaft und der Bergbau. Das Land zählt zu den zehn rohstoffreichsten Ländern der Erde.

Ausgrabungen in der Gobi belegen, dass schon vor 500.000 Jahren der Homo erectus auf dem Gebiet der heutigen Mongolei lebte. Bereits vor Beginn der christlichen Zeitrechnung vereinigten sich Reiternomaden, wie die Xiongnu oder Xianbei, zu großen Volksstämmen. 1206 gründete Dschingis Khan das Mongolische Reich, das sich über Asien bis nach Europa erstreckte und das größte territorial zusammenhängende Imperium der Menschheitsgeschichte darstellte. Sein Enkel Kublai Khan eroberte China und begründete die Yuan-Dynastie. Nach dem Zerfall dieses Reiches dominierte zunehmend der Buddhismus den Staat. Während der Qing-Dynastie entstand 1644 auf dem Gebiet des heutigen mongolischen Staates als chinesische Provinz die „Äußere Mongolei“.

Ab 1912 erlangte die Region weitgehende Autonomierechte. 1921 etablierte die Sowjetunion eine Marionettenregierung, welche 1924 die Mongolische Volksrepublik proklamierte. Diese war zeit ihres Bestehens politisch, militärisch und wirtschaftlich völlig von der Sowjetunion abhängig. Erst im Zuge der Revolutionen im Jahr 1989 vollzog das Land den friedlichen Übergang zu einem demokratisch-parlamentarischen Regierungssystem. Am 12. Februar 1992 besiegelte das Parlament mit der Annahme einer neuen Verfassung das Ende des kommunistischen Systems. Seither ist die Mongolei eine stabile Demokratie. Gemäß Demokratieindex 2022 ist die Mongolei die einzige Demokratie der Welt, die vollständig von autoritären Regimen umzingelt ist. Vor allem die Beziehung zu China beschäftigt die mongolische Bevölkerung, da sie sich der Chancenlosigkeit in einem möglichen militärischen Konflikt bewusst ist und unter dieser Drohkulisse zunehmend in eine Abhängigkeit gerät.

Mehr über Mongolei

Grundinformation
  • Währung Tugrik
  • Anrufcode +976
  • Internet Domäne .mn
  • Mains voltage 220V/50Hz
  • Democracy index 6.48
Population, Area & Driving side
  • Bevölkerung 3409939
  • Fläche 1564116
  • Fahrseite right
Stay safe
  • Sicherheit

    Die Mongolei ist ein relativ sicheres Land. Gewaltdelikte kommen aber nur selten vor, und Touristen werden gelegentlich mal Opfer von Taschendiebstählen oder Trickbetrügereien. Auch bei Reisen ins Landesinnere sind außer besagten Taschendiebstählen keine kriminellen Übergriffe zu befürchten.

    Die einzige Gefahr, der man sich abends aussetzt, ist die Belästigung durch Betrunkene. Außerhalb der Hauptstadt sollten Frauen nicht alleine reisen und man sollte keine empfindlichen Wertgegenstände wie Camcorder oder Laptops mitnehmen. Dies wiederum ist eine Empfehlung wegen den größtenteils nicht vorhandenen Straßen bei Überlandreisen in Bussen oder Jeeps - ins Reisegepäck gehört nur was einen tagelangen Ritt in einem Off-roadfahrzeug übersteht.

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