Südafrika
Kontext von Südafrika
Die Republik Südafrika (RSA) ist ein Staat im südlichen Afrika. Er ist der am weitesten entwickelte Wirtschaftsraum des afrikanischen Kontinents.
Es gibt drei Hauptstädte: Die Regierung sitzt in Pretoria, das Parlament in Kapstadt und das Oberste Berufungsgericht in Bloemfontein. Die nach Einwohnern größten Metropolen (als Metropolgemeinden) sind Johannesburg, Kapstadt und Durban. Englisch ist die Verkehrssprache des Landes, meistgesprochene Sprache ist jedoch isiZulu, gefolgt von isiXhosa. Daneben sind Afrikaans und weitere sieben Bantu-Sprachen offizielle Sprachen des Landes.
Südafrika gehört als einziger afrikanischer Staat zu den G20-Wirtschaftsmächten und wird zu den neun BRICS-Staaten gezählt. Der Sitz des Parlaments der Afrikanischen Union befindet sich in Johannesburg-Midrand. Südafrika ist eines der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen und zudem Mitglied des Commonwealth of Nations.
Die Republik Südafrika ist ein kulturell diverser Staat, i…Weiterlesen
Die Republik Südafrika (RSA) ist ein Staat im südlichen Afrika. Er ist der am weitesten entwickelte Wirtschaftsraum des afrikanischen Kontinents.
Es gibt drei Hauptstädte: Die Regierung sitzt in Pretoria, das Parlament in Kapstadt und das Oberste Berufungsgericht in Bloemfontein. Die nach Einwohnern größten Metropolen (als Metropolgemeinden) sind Johannesburg, Kapstadt und Durban. Englisch ist die Verkehrssprache des Landes, meistgesprochene Sprache ist jedoch isiZulu, gefolgt von isiXhosa. Daneben sind Afrikaans und weitere sieben Bantu-Sprachen offizielle Sprachen des Landes.
Südafrika gehört als einziger afrikanischer Staat zu den G20-Wirtschaftsmächten und wird zu den neun BRICS-Staaten gezählt. Der Sitz des Parlaments der Afrikanischen Union befindet sich in Johannesburg-Midrand. Südafrika ist eines der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen und zudem Mitglied des Commonwealth of Nations.
Die Republik Südafrika ist ein kulturell diverser Staat, in dem Menschen mehrerer Ethnien leben und der aufgrund dieser Vielfalt oft als „Regenbogennation“ bezeichnet wird. Da die verschiedenen Bevölkerungsgruppen nicht immer konfliktfrei nebeneinander lebten und leben, belasteten im Verlauf der Geschichte vielschichtige Probleme und Unruhen das Verhältnis beispielsweise zwischen der nichteuropäischen Mehrheitsbevölkerung und den europäischstämmigen („weißen“) Einwanderern sowie ihren im Lande geborenen Nachfahren, aber auch zwischen verschiedenen Nationalitäten innerhalb dieser während der Apartheid definierten Gruppen mit gravierenden Auswirkungen auf die Geschichte und Politik des Landes. Die Khoisan-Urbevölkerung, die in Überresten vereinzelt noch als Wildbeuter lebt, ist heute weitgehend marginalisiert.
Die Nasionale Party, Partei der Afrikaans sprechenden Europäischstämmigen – meist niederländischer, teils aber auch deutscher oder französischer Abstammung – gestaltete infolge ihres Wahlsieges im Jahre 1948 alle Bereiche der südafrikanischen Gesellschaft nach dem von ihr vertretenen programmatischen Grundsatz der „getrennten Entwicklung“ um. Diese Entwicklung hatte jedoch bereits zuvor unter den sowohl britisch als auch burisch orientierten Staatsregierungen ihren Anfang genommen und war bis kurz nach der Wahl des gemäßigten und zur Verständigung bereiten Präsidenten Frederik Willem de Klerk offiziell erklärte Staatspolitik. Die Wende in der Politik begann 1990. Sie war eine Folge des jahrelangen Kampfes der benachteiligten Bevölkerungsmehrheit unter politischen Führern wie Nelson Mandela und verlief weitgehend friedlich. Die Wahlen in Südafrika 1994 brachten erstmals ein gleiches Wahlrecht für alle Bürger und veränderten das politische Leben im Land grundlegend.
Der Staat ist einer der wenigen Staaten in Afrika, in denen nichteuropäischen Amtssprachen derart großer Freiraum beigemessen wird und bisher kein Staatsstreich stattgefunden hat. Freie und geheime Wahlen, allerdings nur unter Bevorzugung der weißen Bevölkerung, wurden seit dem 19. Jahrhundert abgehalten. Die Wirtschaft des Staates ist die weitestentwickelte auf dem gesamten afrikanischen Kontinent.
Mehr über Südafrika
- Währung Südafrikanischer Rand
- Anrufcode +27
- Internet Domäne .za
- Mains voltage 230V/50Hz
- Democracy index 7.24
- Bevölkerung 62027503
- Fläche 1221037
- Fahrseite left
- Sicherheit Kriminalität
Obwohl das allgemeine Bild von Südafrika in den Medien anders gezeichnet wird, ist das Reisen in Südafrika nicht gefährlicher als in vielen anderen Ländern. Hält man sich an einige Grundregeln, ist die Gefahr, Opfer eines Verbrechens zu werden, nicht sehr groß.
Auf den Touristenrouten ist die Gefahr, bestohlen oder überfallen zu werden, recht gering. Jedoch sollte man auch hier Vorsicht walten lassen und keine wertvollen Gegenstände, wie Uhren, Schmuck, Kameras etc. offen mit sich herumtragen. Fahrzeuge sollte man immer an bewachten Parkplätzen abstellen, absperren und nichts sichtbar liegen lassen. An den meisten Parkplätzen gibt es eine Art Parkwächter, die man zum Beispiel an einem Leibchen erkennt und die gern auf das Auto aufpassen. Es ist üblich ein paar Rand als Trinkgeld zu geben.
Das Stadtzentrum von Johannesburg wird mit Kameras überwacht und ist seitdem wesentlich sicherer geworden. In allen Großstädten kann man tagsüber unbesorgt durch die Straßen gehen und sollte sich nur vor Taschendieben in Acht nehmen. Townships und Squatter Camps sollte man nur in einer organisierten Tour besichtigen, auch dann empfiehlt es sich, keine Wertgegenstände an sich zu tragen. Den Rat Einheimischer sollte man befolgen, nachts nicht alleine auf einsamen Straßen laufen und für größere Strecken lieber ein Taxi nehmen. Der Rat, an roten Ampeln einfach weiter zu fahren, ist nicht zu befolgen. Natürlich hält man an, aber gerade nachts sollte man sein Auto verriegeln und die Fenster geschlossen halten, sodass die Türen nicht einfach von außen geöffnet werden können.
Es empfiehlt sich, die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes der BRD zu beachten, die man hier nachlesen kann.
Homosexuelle Handlungen sind in Südafrika zwar legal, sollten jedoch dennoch unterlassen werden, da ein Großteil der Bevölkerung gegenüber Schwulen und Lesben feindlich eingestellt ist und praktizierte Homosexualität zu Konflikten führen kann, dies kann ebenso im Hotelbereich geschehen.
Wilde TiereSüdafrika ist ein Land, in dem sehr viele wilde Tiere leben. Gefährlich für den Menschen sind außerhalb der Naturreservate vor allem die Schlangen. Daher sollte man nicht vom Weg abweichen, da sich Schlangen normalerweise vom Menschen fernhalten und sich an wenig frequentierten Orten aufhalten.
…WeiterlesenSicherheit KriminalitätWeniger lesenObwohl das allgemeine Bild von Südafrika in den Medien anders gezeichnet wird, ist das Reisen in Südafrika nicht gefährlicher als in vielen anderen Ländern. Hält man sich an einige Grundregeln, ist die Gefahr, Opfer eines Verbrechens zu werden, nicht sehr groß.
Auf den Touristenrouten ist die Gefahr, bestohlen oder überfallen zu werden, recht gering. Jedoch sollte man auch hier Vorsicht walten lassen und keine wertvollen Gegenstände, wie Uhren, Schmuck, Kameras etc. offen mit sich herumtragen. Fahrzeuge sollte man immer an bewachten Parkplätzen abstellen, absperren und nichts sichtbar liegen lassen. An den meisten Parkplätzen gibt es eine Art Parkwächter, die man zum Beispiel an einem Leibchen erkennt und die gern auf das Auto aufpassen. Es ist üblich ein paar Rand als Trinkgeld zu geben.
Das Stadtzentrum von Johannesburg wird mit Kameras überwacht und ist seitdem wesentlich sicherer geworden. In allen Großstädten kann man tagsüber unbesorgt durch die Straßen gehen und sollte sich nur vor Taschendieben in Acht nehmen. Townships und Squatter Camps sollte man nur in einer organisierten Tour besichtigen, auch dann empfiehlt es sich, keine Wertgegenstände an sich zu tragen. Den Rat Einheimischer sollte man befolgen, nachts nicht alleine auf einsamen Straßen laufen und für größere Strecken lieber ein Taxi nehmen. Der Rat, an roten Ampeln einfach weiter zu fahren, ist nicht zu befolgen. Natürlich hält man an, aber gerade nachts sollte man sein Auto verriegeln und die Fenster geschlossen halten, sodass die Türen nicht einfach von außen geöffnet werden können.
Es empfiehlt sich, die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes der BRD zu beachten, die man hier nachlesen kann.
Homosexuelle Handlungen sind in Südafrika zwar legal, sollten jedoch dennoch unterlassen werden, da ein Großteil der Bevölkerung gegenüber Schwulen und Lesben feindlich eingestellt ist und praktizierte Homosexualität zu Konflikten führen kann, dies kann ebenso im Hotelbereich geschehen.
Wilde TiereSüdafrika ist ein Land, in dem sehr viele wilde Tiere leben. Gefährlich für den Menschen sind außerhalb der Naturreservate vor allem die Schlangen. Daher sollte man nicht vom Weg abweichen, da sich Schlangen normalerweise vom Menschen fernhalten und sich an wenig frequentierten Orten aufhalten.
Es kann aber auch an Orten mit Gewässern, in denen sich Flusspferde aufhalten, passieren, dass man auf der Straße einem Flusspferd auf der Suche nach einer alternativen Nahrung über den Weg läuft. Man sollte sich hier unauffällig verhalten und nicht den Weg zurück zum Wasser versperren, da dann die Tiere, auch wenn sie unscheinbar aussehen, sehr gefährlich werden können.
In der Region rund um Kapstadt gibt es freilaufende Paviane (Baboons), denen man aus dem Weg gehen sollte. Die Autotüren sollten daher bei jedem Parken und auch während der Fahrt von außen nicht zu öffnen sein, da die Tiere wissen, wie man diese öffnet.