Wandernde Steine (englisch wandering rocks oder sailing stones) sind ein Phänomen auf der Racetrack Playa (dt. „Rennbahn-Ebene“) im kalifornischen Death-Valley-Nationalpark.
Auf einem ausgetrockneten See im Nordwesten des Death-Valley-Nationalparks wandern bis zu 350 kg schwere Felsbrocken sporadisch über die fast vollkommen flache Ebene und hinterlassen dabei Spuren in der Geländeoberfläche. Die Bewegungen finden meist im Winter statt, am häufigsten in nördlicher und nordwestlicher Richtung. Die Rillen sind zwischen wenigen Zentimetern und etwa 1000 Metern lang, teilweise schnurgerade, teilweise vielfach gewunden. Nach spätestens einigen Jahren verschwinden die Rillen durch Erosion wieder, was die Verfolgung des Gleitens der Steine über längere Zeiträume erschwert.
Zur Ursache des Phänomens gibt es verschiedene Theorien. Ende August 2014 wurden die Ergebnisse von Forschern und Geologen der Scripps Instituti…Weiterlesen
Wandernde Steine (englisch wandering rocks oder sailing stones) sind ein Phänomen auf der Racetrack Playa (dt. „Rennbahn-Ebene“) im kalifornischen Death-Valley-Nationalpark.
Auf einem ausgetrockneten See im Nordwesten des Death-Valley-Nationalparks wandern bis zu 350 kg schwere Felsbrocken sporadisch über die fast vollkommen flache Ebene und hinterlassen dabei Spuren in der Geländeoberfläche. Die Bewegungen finden meist im Winter statt, am häufigsten in nördlicher und nordwestlicher Richtung. Die Rillen sind zwischen wenigen Zentimetern und etwa 1000 Metern lang, teilweise schnurgerade, teilweise vielfach gewunden. Nach spätestens einigen Jahren verschwinden die Rillen durch Erosion wieder, was die Verfolgung des Gleitens der Steine über längere Zeiträume erschwert.
Zur Ursache des Phänomens gibt es verschiedene Theorien. Ende August 2014 wurden die Ergebnisse von Forschern und Geologen der Scripps Institution of Oceanography in La Jolla veröffentlicht, die das Phänomen durch Wetterdaten und GPS-Daten von Sendern an den Steinen aufklärten sowie im Gelände beobachteten: Die Steine werden durch vom Wind bewegte, auf seichten Wasserflächen schwimmende Eisdecken verschoben.
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