Hochob
Hochob ist eine kleine Ruinenstätte der Maya in Mexiko. Sie befindet sich auf der Halbinsel Yucatán im Bundesstaat Campeche, 38 Kilometer südöstlich von Hopelchén und etwa 7 Kilometer südsüdwestlich von Dzibalchén gelegen. Der Fundort ist das vermutlich beste Beispiel für den Chenes-Stil der Maya-Architektur. Der Ort liegt auf einem schmalen Hügelrücken, der eine breite Savanne im Norden begrenzt. Entsprechend sind die Ruinen nicht in der Fläche angeordnet, sondern folgen eher einem linearen Muster.
Die erste Beschreibung von Hochob stammt aus dem Jahre 1887 von Teobert Maler. Der nächste eingehende Bericht ist fünfzig Jahre später von Harry Evelyn Dorr Pollock verfasst worden. Eine gute Beschreibung gibt auch Ricardo de Robina. Nach 1980 wurden Grabungen und Restaurierungen unter Leitung von Ramón Carrasco durchgeführt.
Um einen annähernd rechteckigen Platz gruppieren sich mehrere Gebäude. Die Bauten an der westlichen Seite sind bisher nicht freigelegt worde…Weiterlesen
Hochob ist eine kleine Ruinenstätte der Maya in Mexiko. Sie befindet sich auf der Halbinsel Yucatán im Bundesstaat Campeche, 38 Kilometer südöstlich von Hopelchén und etwa 7 Kilometer südsüdwestlich von Dzibalchén gelegen. Der Fundort ist das vermutlich beste Beispiel für den Chenes-Stil der Maya-Architektur. Der Ort liegt auf einem schmalen Hügelrücken, der eine breite Savanne im Norden begrenzt. Entsprechend sind die Ruinen nicht in der Fläche angeordnet, sondern folgen eher einem linearen Muster.
Die erste Beschreibung von Hochob stammt aus dem Jahre 1887 von Teobert Maler. Der nächste eingehende Bericht ist fünfzig Jahre später von Harry Evelyn Dorr Pollock verfasst worden. Eine gute Beschreibung gibt auch Ricardo de Robina. Nach 1980 wurden Grabungen und Restaurierungen unter Leitung von Ramón Carrasco durchgeführt.
Um einen annähernd rechteckigen Platz gruppieren sich mehrere Gebäude. Die Bauten an der westlichen Seite sind bisher nicht freigelegt worden, genauso wie die dahinter folgenden Gruppen von Bauten um mehrere Höfe. Nach Osten folgen ebenfalls mehrere stark zerstörte und nicht ausgegrabene Bauten.
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