Србија
SerbienKontext von Serbien
Serbien (serbisch-kyrillisch [sř̩bija]; amtlich Republik Serbien, serbisch-kyrillisch Република Србија [repǔblika sř̩bija]) ist ein Binnenstaat in Südost- und Mitteleuropa. Serbien liegt im Zentrum der Balkanhalbinsel und grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Nordmazedonien und Albanien bzw. Kosovo, im Südwesten an Montenegro und im Westen an Bosnien und Herzegowina und Kroatien.
Nach Einwohnern liegt Serbien mit gut 6,7 Millionen auf Rang 22 der Länder Europas. Hauptstadt und Metropole des Landes ist Belgrad, weitere Großstädte sind Novi Sad, Niš, Kragujevac und Subotica. Über 80 Prozent der Bevölkerung sind Serben, daneben gibt es größere Gruppen von Magyaren, Roma und Bosniaken.
Die jüngere Geschichte Serbiens ist geprägt durch seine Rolle als größter Teilstaat …Weiterlesen
Serbien (serbisch-kyrillisch [sř̩bija]; amtlich Republik Serbien, serbisch-kyrillisch Република Србија [repǔblika sř̩bija]) ist ein Binnenstaat in Südost- und Mitteleuropa. Serbien liegt im Zentrum der Balkanhalbinsel und grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Nordmazedonien und Albanien bzw. Kosovo, im Südwesten an Montenegro und im Westen an Bosnien und Herzegowina und Kroatien.
Nach Einwohnern liegt Serbien mit gut 6,7 Millionen auf Rang 22 der Länder Europas. Hauptstadt und Metropole des Landes ist Belgrad, weitere Großstädte sind Novi Sad, Niš, Kragujevac und Subotica. Über 80 Prozent der Bevölkerung sind Serben, daneben gibt es größere Gruppen von Magyaren, Roma und Bosniaken.
Die jüngere Geschichte Serbiens ist geprägt durch seine Rolle als größter Teilstaat Jugoslawiens. Es ist seit dem endgültigen Zerfall Jugoslawiens 2006 auch „alleiniger Rechtsnachfolger“ der im Jahr 1992 gegründeten Bundesrepublik Jugoslawien (2003–2006 Staatenunion Serbien und Montenegro).
Serbien ist Mitglied der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation (SMWK) und des Mitteleuropäischen Freihandelsabkommens (CEFTA) und unterhält weitere Freihandelsabkommen. Die Wirtschaftsleistung des Landes ging infolge der Jugoslawienkriege stark zurück; in den Jahren von 2003 bis 2008 erholte sie sich wieder etwas. Nachdem kurzfristig wichtige Erfolge im Rahmen des EU-Beitrittsprozess erreicht worden waren (so u. a. das Inkrafttreten eines Interimsabkommen für Handelserleichterungen mit der EU und die Abschaffung der Visumpflicht für serbische Staatsbürger), reichte Serbien am 22. Dezember 2009 seine Kandidatur für eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union ein und erhielt am 1. März 2012 den Status eines Beitrittskandidaten.
Mehr über Serbien
- Währung Serbischer Dinar
- Ursprünglicher Name Србија
- Anrufcode +381
- Internet Domäne .rs
- Mains voltage 230V/50Hz
- Democracy index 6.22
- Bevölkerung 7041599
- Fläche 88361
- Fahrseite right
- Sicherheit
In Serbien ist die Sicherheit durch die Polizei gewährleistet. Die meisten Polizisten sprechen kein Englisch, dadurch kann es zwischen Tourist und Polizist kommunikativ problematisch werden. Wenn sich ein Zwischenfall ereignen sollte, wählen Sie die 192 als Rufnummer oder kontaktieren Sie Ihre jeweilige Botschaft in Belgrad. Wegen häufiger Schießereien oder Morden wird davon abgeraten, sich im Gebiet des Sandzak (Südserbien) aufzuhalten. Man sollte es vermeiden nachts durch Serbien zu fahren, da die meisten Straßen nicht beleuchtet sind oder der Asphalt in desolatem Zustand ist. Es ist wichtig seine Reiseunterlagen immer bei sich zu haben.