Kontext von Island

Island (isländisch [ˈist͡länt], ‚Eisland‘) ist ein Inselstaat im äußersten Nordwesten Europas. Mit rund 103.000 Quadratkilometern (davon Landfläche 100.250 und Wasserfläche 2.750 Quadratkilometer; mit Fischereizone 758.000 Quadratkilometer) ist Island – nach dem Vereinigten Königreich – der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas. Die Hauptinsel ist die größte Vulkaninsel der Erde und befindet sich knapp südlich des nördlichen Polarkreises. Island ist Mitglied der EFTA, des Europäischen Wirtschaftsraums, des Nordischen Rates sowie Gründungsmitglied der NATO.

Mit seinen 396.960 Einwohnern (Stand: 3. Quartal 2023) ist Island bei einer Bevölkerungsdichte von 3,88 Einwohnern pro km² der am dünnsten besiedelte Staat Europas und einer der am dünnsten besiedelten Staaten der Welt. Über 60 Prozent der isländischen BevölWeiterlesen

Island (isländisch [ˈist͡länt], ‚Eisland‘) ist ein Inselstaat im äußersten Nordwesten Europas. Mit rund 103.000 Quadratkilometern (davon Landfläche 100.250 und Wasserfläche 2.750 Quadratkilometer; mit Fischereizone 758.000 Quadratkilometer) ist Island – nach dem Vereinigten Königreich – der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas. Die Hauptinsel ist die größte Vulkaninsel der Erde und befindet sich knapp südlich des nördlichen Polarkreises. Island ist Mitglied der EFTA, des Europäischen Wirtschaftsraums, des Nordischen Rates sowie Gründungsmitglied der NATO.

Mit seinen 396.960 Einwohnern (Stand: 3. Quartal 2023) ist Island bei einer Bevölkerungsdichte von 3,88 Einwohnern pro km² der am dünnsten besiedelte Staat Europas und einer der am dünnsten besiedelten Staaten der Welt. Über 60 Prozent der isländischen Bevölkerung konzentrieren sich auf die Hauptstadtregion von Reykjavík. Die Besiedlung durch Menschen begann erst im 9. Jahrhundert.

Island ist hinsichtlich Lebensstandard und Pro-Kopf-Einkommen einer der führenden Staaten der Welt. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen zählt Island zu den Ländern mit sehr hoher menschlicher Entwicklung mit dem weltweit höchsten Wert für das Jahr 2023.

Mehr über Island

Grundinformation
  • Währung Isländische Krone
  • Anrufcode +354
  • Internet Domäne .is
  • Speed limit 90
  • Mains voltage 230V/50Hz
  • Democracy index 9.37
Population, Area & Driving side
  • Bevölkerung 376248
  • Fläche 103004
  • Fahrseite right
Stay safe
  • Sicherheit

    Das Risiko von Diebstählen oder Überfällen ist sehr gering. Handfeuerwaffen sind komplett verboten, nicht mal die Polizei trägt welche (abgesehen von einer Spezialeinheit). Auf dem Land lässt man das Auto offen, ebenso das Haus.

    Die größte Gefahr geht in Island von den Naturgewalten aus. Man sollte die Macht der Regenfälle und (Sand-/Staub-)Stürme auf keinen Fall unterschätzen und sich vor allem vor Trekkingtouren den aktuellen Wetterbericht anhören, vorausgesetzt man versteht fließend Isländisch. Also doch besser zur Tageszeitung greifen oder im Internet die Wetterprognose der kommenden Tage anschauen. Es empfiehlt sich auch, jemandem zu sagen, wo man hingeht und wann man wo ankommen will.

     
    Der Gullfoss-Wasserfall wird von Touristen meist als Teil des Golden Circle angesteuert.

    Island ist auch jetzt noch ein Land, das keine Fehler verzeiht. Verbote, bestimmte Absperrungen nicht zu überschreiten, sollte man unbedingt ernster nehmen als in anderen Ländern. Wer wegen eines etwas besseren Fotos in den tosenden Gullfoss-Wasserfall fällt, bekommt keinen Ärger, sondern einen Sarg, falls die Leiche jemals irgendwo angeschwemmt wird. Absperrungen an heißen Quellen haben den einfachen Sinn, dass darum herum kein sicherer Grund sein muss, sondern oft nur eine wenige Zentimeter dicke marode Steinschicht, die vielleicht noch einen Menschen trägt, aber vielleicht auch nicht. Und schwerste Verbrühungen 50 Kilometer von der nächsten Gesundheitsstation entfernt, erreichbar nur über eine langsame Schotterpiste, sind nicht lustig.

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    Sicherheit

    Das Risiko von Diebstählen oder Überfällen ist sehr gering. Handfeuerwaffen sind komplett verboten, nicht mal die Polizei trägt welche (abgesehen von einer Spezialeinheit). Auf dem Land lässt man das Auto offen, ebenso das Haus.

    Die größte Gefahr geht in Island von den Naturgewalten aus. Man sollte die Macht der Regenfälle und (Sand-/Staub-)Stürme auf keinen Fall unterschätzen und sich vor allem vor Trekkingtouren den aktuellen Wetterbericht anhören, vorausgesetzt man versteht fließend Isländisch. Also doch besser zur Tageszeitung greifen oder im Internet die Wetterprognose der kommenden Tage anschauen. Es empfiehlt sich auch, jemandem zu sagen, wo man hingeht und wann man wo ankommen will.

     
    Der Gullfoss-Wasserfall wird von Touristen meist als Teil des Golden Circle angesteuert.

    Island ist auch jetzt noch ein Land, das keine Fehler verzeiht. Verbote, bestimmte Absperrungen nicht zu überschreiten, sollte man unbedingt ernster nehmen als in anderen Ländern. Wer wegen eines etwas besseren Fotos in den tosenden Gullfoss-Wasserfall fällt, bekommt keinen Ärger, sondern einen Sarg, falls die Leiche jemals irgendwo angeschwemmt wird. Absperrungen an heißen Quellen haben den einfachen Sinn, dass darum herum kein sicherer Grund sein muss, sondern oft nur eine wenige Zentimeter dicke marode Steinschicht, die vielleicht noch einen Menschen trägt, aber vielleicht auch nicht. Und schwerste Verbrühungen 50 Kilometer von der nächsten Gesundheitsstation entfernt, erreichbar nur über eine langsame Schotterpiste, sind nicht lustig.

    In Island kämpft man bis heute mit Naturgewalten und das jeden Tag. Eine angemessene Kleidung und für passionierte Wanderer eine gute Ausrüstung sind Pflicht. Neben einem regen- und windabweisenden Mantel gehört festes Schuhwerk zum Island-Touristen. Auch wenn man touristisch extrem erschlossene Attraktion wie den Golden Circle (mit Geysir, Strokkur und Gullfoss) besucht, ein paar Schritte über unwegsames Gelände mit Schotter oder einige notdürftig in den Fels gehauene Stufen muss man immer einplanen. Und wer mal als Durchschnittstouri ein Stündchen über ein Lavafeld wandern will, braucht erst recht vernünftige Schuhe.

    Erdbeben sind allgegenwärtig, im Schnitt werden pro Tag etwa 20-50 leichte Erdstöße von einem flächendeckenden und empfindlichen Messnetz registriert, gelegentlich deutlich mehr. Die meisten spürt man nicht, erst ab etwa Magnitude 2-3 bekommt man sie mit. In Island passiert bei Erdbeben relativ wenig. Man ist gut darauf vorbereitet und Bauvorschriften bzgl. der Erdbebensicherheit werden auch eingehalten. Im Jahr 2008 gab es fast zeitgleich zwei starke Beben in Island und China. In China gab es 80.000 Tote, in Island nur 30 Verletzte.

    Auch mit Vulkanausbrüchen muss man rechnen. Im Durchschnitt bricht alle 5 Jahre ein Vulkan auf Island aus. In der Regel können diese vorhergesagt werden, wenn auch oft nur einige Stunden vorher. Deutlich kürzere oder gar keine Vorwarnzeiten sind jedoch möglich. Insbesondere Ausbrüche der Hekla kündigen sich oft weniger als eine halbe Stunde vorher an, ein Besteigen dieses und anderer Vulkane sollte daher grundsätzlich wohl überdacht und gut vorbereitet werden. Die größte Gefahr bei Vulkanausbrüchen geht von Gletscherläufen (jökulhlaups) aus, wenn große Mengen Schmelzwasser unter einem Gletscher hervorbrechen.

    An der Küste sollte man bei Angriffen von Möwen und Seeschwalben in deren Revier nicht in Panik geraten. Ein hochgehaltener Gegenstand (Stock o.ä.) lenkt sie vom sonst höchsten Punkt des Menschen (Kopf) ab. Ein geordneter Rückzug beim ersten Scheinangriff (der meistens ziemlich knapp über den Kopf geht) ist ratsam.

    Sehr selten werden Eisbären auf Eisschollen angeschwemmt. Sie sind vor allem für Schafe sehr gefährlich und werden in der Regel erschossen.

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