Der Codex Gigas ist eines der größten handschriftlichen Bücher der Welt (daher kommt der Name Gigas, griechisch für „riesig“). Die Riesenbibel wurde vermutlich im frühen 13. Jahrhundert im Benediktinerkloster von Podlažice in Böhmen geschrieben und ist auch unter der Bezeichnung Teufelsbibel bekannt, die von einer berühmten ganzseitigen Illustration des Teufels in dem Kodex herrührt. Das Buch ist in lateinischer Sprache geschrieben.

Der Codex Gigas ist eines der größten handschriftlichen Bücher der Welt (daher kommt der Name Gigas, griechisch für „riesig“). Die Riesenbibel wurde vermutlich im frühen 13. Jahrhundert im Benediktinerkloster von Podlažice in Böhmen geschrieben und ist auch unter der Bezeichnung Teufelsbibel bekannt, die von einer berühmten ganzseitigen Illustration des Teufels in dem Kodex herrührt. Das Buch ist in lateinischer Sprache geschrieben.

Nach heutigem Stand wurde der Kodex im Benediktinerkloster von Podlažice geschrieben, das im 15. Jahrhundert von den Hussiten zerstört wurde. Die Aufzeichnungen im Kodex enden 1229. Der Kodex wurde 1245 in das Zisterzienserkloster Sedletz (tschechisch: Sedlec) verbracht und 1477 in das Benediktinerkloster in Breunau (tschechisch: Břevnov), wo er bis 1593 in der Klosterbibliothek aufbewahrt wurde.[1] Danach wurde er in die Prager Kuriositätensammlung Kaiser Rudolfs II. eingefügt.

Der Codex wurde im Laufe der Zeit mehrfach ergänzt, so wurden die Tode der Brenauer Brüder Johannes und Andreas in den Kalender eingetragen, wie auch ein Besuch Kaiser Ferdinands im Kloster.[2] Darüber hinaus hat sich eine Reihe von Personen, die den Codex in Augenschein nehmen durften, ebenfalls in der Handschrift verewigt.[3]

Im letzten Jahr des Dreißigjährigen Krieges wurde bei der Plünderung Prags die ganze Sammlung, darunter Codex Gigas und Codex Argenteus, als Beute von der schwedischen Armee beschlagnahmt. Seit 1649 verwahrt die Königliche Bibliothek zu Stockholm das Manuskript. 2007 stellte sie das Buch als Leihgabe dem Prager Clementinum zur Verfügung, wo es von September 2007 bis März 2008 zu sehen war.[4]

Dies zeigt sich an einer Notiz auf fol. 1v. Fol. 308r, 309v, 304r. Felix von Linda, fol. 309v. Georg Barthold Potanus, fol. 305v. Berichterstattung bei Focus Link und Welt Link.
Fotografien von:
Kungl. biblioteket - Attribution
Michal Maňas - CC BY 2.5
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