İstanbul Arkeoloji Müzeleri

( Archäologisches Museum Istanbul )

Das Archäologische Museum Istanbul (türkisch İstanbul Arkeoloji Müzesi) wurde 1891 als zentrales archäologisches Museum des Osmanischen Reiches in Konstantinopel gegründet und ist heute das größte und bedeutendste archäologische Museum der Türkei.

Seine Sammlungen umfassen rund 15.000 archäologische Stücke aus Mesopotamien, aus der assyrischen, sumerischen, akkadischen, babylonischen und ägyptischen Antike, dem prähistorischen, griechischen, römischen und byzantinischen Kleinasien, sowie der vor-islamischen und islamischen arabischen Kultur.

Das Archäologische Museum Istanbul (türkisch İstanbul Arkeoloji Müzesi) wurde 1891 als zentrales archäologisches Museum des Osmanischen Reiches in Konstantinopel gegründet und ist heute das größte und bedeutendste archäologische Museum der Türkei.

Seine Sammlungen umfassen rund 15.000 archäologische Stücke aus Mesopotamien, aus der assyrischen, sumerischen, akkadischen, babylonischen und ägyptischen Antike, dem prähistorischen, griechischen, römischen und byzantinischen Kleinasien, sowie der vor-islamischen und islamischen arabischen Kultur.

 Irenenkirche 1877

Die erste Sammlung von Altertümern in Konstantinopel wurde 1846 unter dem Artilleriegeneral Ahmed Fethi Pascha in der Irenenkirche, die zuvor als Militärdepot gedient hatte, eingerichtet.[1] Ausgestellt waren eine Sammlung alter Waffen (Mecmua-i Asliha-i Atika) und eine mit archäologischen Fundstücken (Mecmua-i Asar-i Atika). Das Museum war jedoch nur auf Antrag zu besichtigen. Ein erster Katalog der Antiken erschien 1868 von Albert Dumont.[2] Er ließ die Objekte zudem nach Epochen ordnen, darüber hinaus erhielten die Abteilungen für griechisch-römische, frühchristliche und byzantinische Objekte erste Vitrinen. 1869 wurde die archäologische Sammlung unter dem Namen Müze-i Hümayun („Museum des Imperiums“) zum zentralen archäologischen Museum des osmanischen Reiches und ein neues Antikengesetz erlassen. Der Engländer Edward Goold, Lehrer am Galatasaray Lisesi, wurde erster Direktor des Museums; er veröffentlichte 1871 einen Katalog der nun vermehrt aus dem ganzen osmanischen Reich herbeiströmenden Fundstücke.[3]

Von 1872 bis 1881 leitete Philipp Anton Dethier das Museum, dessen Interesse besonders dem byzantinischen Konstantinopel galt. Im Jahr 1875 wurde beschlossen, das Museum in den Çinili Köşk zu überführen, was 1880 geschah, eröffnet wurde es 1882 und Salomon Reinach publizierte einen neuen Katalog.[4] 1881 wurde Osman Hamdi Bey Direktor des Museums und im gleichen Jahr begann der Neubau des Museumsgebäudes, das von dem konstantinopler Architekten Alexandre Vallaury im neoklassizistischen Stil errichtet wurde. Die offizielle Eröffnung fand am 13. Juni 1891 statt. Auf dem Giebel des Baus findet sich die Inschrift h اثار عتيقة موزسي (Asar-ı Atika Müzesi, Antikenmuseum). 1903 wurde das Museum um einen Flügel im Westen erweitert und 1908 nach Osten verlängert und mit einem weiteren Flügelbau versehen und erhielt so sein heutiges Aussehen. In den 1970er Jahren wurde ein sechsstöckiger Anbau südöstlich des Hauptgebäudes errichtet.

Das Museum erhielt 1993 den Museumspreis des Europarates.

Nach einer 2012 begonnenen langjährigen Restaurierung wurde der größte Teil des Museums im Sommer 2022 wiedereröffnet, der Anbau aus den 1970er Jahren jedoch geschlossen.

Direktoren1869–1871: Edward Goold 1871–1872: Pio Francesco Carlo Terenzio 1872–1881: Philipp Anton Dethier 1881–1910: Osman Hamdi Bey 1910–1931: Halil Edhem Eldem 1931–1953: Aziz Ogan 1954–1961: Rüstem Duyuran 1962–1978: Necati Dolunay 1978–1979: Nezih Fıratlı 1979–1980: Aykut Özet 1980–1982: Altan Akat 1982–1985: Nuşin Asgari 1985–1999: Alpay Pasinli 2002– : Halil Özek 2009–2018: Zeynep Kızıltan seit 2018: Rahmi AsalKustoden (Auswahl)1892–1930: Theodor Makridi, seit 1923 Vizedirektor 1893–1894: Andre Joubin[5] 1904–1914: Gustave Mendel[6] 1911–1918: Eckhard Unger, Altorientalische Abteilung 1931–1944: Arif Müfid Mansel 1931–1933 : Remzi Oğuz Arık 1935–1939: Clemens Bosch, Numismatik 1937–1949: Fritz Rudolf Kraus, Keilschrifttafeln Die Rolle von Ahmet Fethi Pascha wurde allerdings in der älteren Literatur stark überschätzt, siehe Eldem 2018. Néhémie Strupler: Le Musée Sainte-Irène à Constantinople. In: Dipnot des IFEA, 15. Februar 2019. Albert Dumont: Le Musée Sainte-Irène à Constantinople. In: Revue archéologique Nouvelle Série 18, 1868, S. 237–263 (Digitalisat). Edward Goold: Catalogue explicative, historique et scientifique d’un certain nombre d’objets contenus dans le Musée Impérial de Constantinople fondé en 1869 sous le grand vésirat de Son Altesse A’ali Pacha. Zellich, Konstantinopel 1871 (Digitalisat). Salomon Reinach: Catalogue du Musée impérial d'antiquités. Konstantinopel 1882 (Digitalisat). Xavier Du Cres: André Joubin à Constantinople: un chargé de mission au Musée impérial ottoman (1893–1894). In: Histoire de l'art 51, 2002, S. 127–134 (Digitalisat). Martine Poulain, François Queyrel, Gérard Paquot (Hrsg.): Éclats d'antiques: Sculptures et photographies, Gustave Mendel à Constantinople. Colin, Paris 2013, ISBN 978-2-200-28759-7.
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