Oq Saroy

Der Oqsaroy (usbekisch „Weißer Palast“) war der Palast des turko-mongolischen Eroberers Timur (1336–1405) in der usbekischen Stadt Schahrisabz. Vom ursprünglichen Bau ist nur die heutige Ruine erhalten.

 Standbild Timurs auf dem Gelände des Oq Saroy

Timur wurde in der Nähe von Kesch geboren, wie Shahrisabz damals hieß, und wollte die Stadt anstelle von Samarqand zur Hauptstadt seines Reiches ausbauen. Daher ließ er hier einen gewaltigen Palast errichten. Der Bau des Schlosses wurde 1380 begonnen und dauerte 24 Jahre bis 1404, kurz vor Timurs Tod.

Im 16. Jahrhundert wurde die stadt Shahrisabz und mit ihr auch das Schloss Oq Saroy von Abdullah II., dem Emir von Buxoro zerstört. Nach der Unabhängigkeit Usbekistans wurden 1994–1998 Konservierungsarbeiten durchgeführt. Auf dem ursprünglichen Gelände des Palastes wurde eine Kolossalstatue von Timur auf einem hohen Sockel errichtet.

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