Das Viertel La Petite France (deutsch: Klein-Frankreich), von elsässisch Französel (»Frankreichlein«), ist der südwestliche Teil der Großen Insel (Grande Île) von Straßburg im Elsass, der zentralsten und charakteristischsten Insel der Stadt, die das historische Zentrum bildet. Das Viertel wird im Norden begrenzt durch den Quai de la Bruche (Brischstade/Breuschstaden), die Rue du Bain-aux-Plantes, die Place Benjamin-Zix und die Rue des Dentelles; im Osten durch die Rue du Pont-Saint-Martin, den Pont Saint-Thomas (Thomasbrücke) und die Mühlen-Fußgängerbrücke, im Süden vom Kanal der Zorn-Mühle, im Westen durch die Gedeckten Brücken.

Das Quartier mit alten Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert mit ihren hohen Spitzdächern wird von Kanälen des Flusses Ill durchzogen und ist heute einer der größten Touristenhotspots der Europastadt. Das Viertel gehört mit der gesamten Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Fotografien von:
Alex Tomaras - CC BY-SA 4.0
Alix Ferreira - CC BY-SA 4.0
Grzegorz Jereczek from Gdańsk, Poland - CC BY-SA 2.0
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