Hergé-Museum

Das Hergé-Museum (französisch: Musée Hergé) wurde am 2. Juni 2009 in Louvain-la-Neuve eröffnet. Es zeigt das Werk des belgischen Comicautors und -zeichners Hergé und ist damit das erste Museum in Europa, das einem Comiczeichner gewidmet ist. Das Museum ist in der rue du Labrador 26, weil in dieser Straße im Comic Tim und Struppi wohnen.

 Das Museum während des Baus (2009)

Bereits zu Lebzeiten Hergés kam die Idee auf, zur Präsentation seines umfassenden Werks ein Museum zu errichten. Die drei Jahre nach dem Tode des Künstlers gegründete Stiftung Hergé (frz. Moulinsart) (früher: Studios Hergé) verfolgte dieses Ziel weiter. Zunächst war Brüssel als Heimat des zukünftigen Hergé-Museums im Gespräch, doch nach jahrelangen Standort-Diskussionen wurde mangels geeigneten Baugrunds in der Hauptstadt am 10. Januar 2001 verkündet, das Museum werde in der Universitätsstadt Louvain-la-Neuve errichtet. Die Witwe Hergés, Fanny Rodwell, stellte zu diesem Zweck 17 Millionen Euro[1] zur Verfügung. Nach insgesamt sieben Jahren Planung und fast drei Jahren Bauzeit konnte das Museum am 2. Juni 2009 eröffnet werden.

Julia Schäfer: Hergé-Museum wird eröffnet. Tim und Struppi zum Anfassen. Tagesschau, 31. Mai 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. Mai 2010; abgerufen am 22. Februar 2014.
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