Die Drachenhöhle (französisch: Caverne du Dragon, seltener auch Grotte du Dragon) ist ein ehemaliger unterirdischer Steinbruch auf dem Chemin des Dames, einem Höhenzug in Nord-Frankreich, der im Ersten Weltkrieg als Tiefbunker für ein Feldlager genutzt wurde. Nach 1969 wurde der Bunker, ergänzt durch ein oberirdisches Eingangsgebäude, zu einem Museum zur Geschichte des Ersten Weltkrieges in der Region umgestaltet.
Der Name Drachenhöhle geht darauf zurück, dass die Höhle ehemals sieben Eingänge („Mäuler“) hatte, die alle mit Waffen besetzt waren, welche „Feuer spuckten“ und die Höhle so zu einem „siebenköpfigen Drachen“ (vgl. Offenbarung 12,3 ) machten.
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