Seurasaari [ˈsɛu̯rɑsɑːri] (schwed. Fölisön) ist eine Insel in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Sie ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und Standort eines Freilichtmuseums, das die finnische Bau- und Wohnkultur vorstellt.

Bis Ende des 19. Jahrhunderts diente die Insel als Weideland des Gutshofs Meilahti. Hierauf deutet auch der schwedische Name Fölisön („Fohleninsel“) hin. In den 1880er Jahren entwickelte sich die Insel zu einem beliebten Ausflugsziel der Stadtbewohner Helsinkis. Dies gab der Insel den finnischen Namen Seurasaari („Gesellschaftsinsel“). 1889 pachtete die Stadt Helsinki Seurasaari und übergab die Insel der gemeinnützigen Ausschankgesellschaft Helsinki (Helsingin Anniskeluyhtiö) zur Nutzung. Die Ausschankgesellschaft entwickelte Seurasaari zu einem Naherholungsgebiet mit einem Wegenetz, einer Bootsanlegestelle, einem Restaurant und Tanzpavillons. 1891–92 wurde die Brücke aus den Stämmen von Bäumen, die von einem starken Herbststurm gefällt worden waren, erbaut. 1909 wurde das Freilichtmuseum Seurasaari gegründet, als auf Betreiben des Malers Akseli Gallen-Kallela und des Architekten Yrjö Blomstedt der vom Abriss bedrohte Kleinpachthof Niemelä aus dem mittelfinnischen Konginkangas nach Seurasaari verlegt wurde. Unter dem ersten Kurator Axel Olai Henkel wurde Seurasaari zu einem Freilichtmuseum nach dem Vorbild von Skansen in der schwedischen Hauptstadt Stockholm ausgebaut. Seit 1956 unterstützt die Seurasaari-Stiftung (Seurasaarisäätiö) die Arbeit des Museums.

Fotografien von:
Ethan Doyle White - CC BY-SA 3.0
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