成吉思汗陵

( Mausoleum von Dschingis Khan )

Das Mausoleum von Dschingis Khan ist ein Mausoleum, das Dschingis Khan gewidmet ist und in dem er als Ahnherr, Dynastiegründer und Gottheit verehrt wird. Das Mausoleum wird bei den Mongolen traditionell als Schrein des Herrn bezeichnet, da es nie wirklich den Körper des Khans enthielt. Es ist das Hauptzentrum für die Verehrung von Dschingis Khan, eine wachsende Praxis im mongolischen Schamanismus sowohl in der Inneren Mongolei, wo sich das Mausoleum befindet, als auch in der Mongolei.

Das Mausoleum befindet sich im Ejinhoro-Banner auf dem Stadtgebiet von Ordos im Südwesten der Inneren Mongolei, welche Teil der Volksrepublik China ist. Die Haupthalle ist eigentlich ein Kenotaph, in dem der Sarg keinen Körper enthält (nur Kopfschmuck und Accessoires), da das eigentliche Grab von Dschingis Khan nie entdeckt wurde. Das Mausoleum wurde 2011 von der Nationalen Tourismusbehörde Chinas zur Touristenattraktion der höchsten Kategorie (AAAAA) ernannt.

Das Mausoleum von Dschingis Khan ist ein Mausoleum, das Dschingis Khan gewidmet ist und in dem er als Ahnherr, Dynastiegründer und Gottheit verehrt wird. Das Mausoleum wird bei den Mongolen traditionell als Schrein des Herrn bezeichnet, da es nie wirklich den Körper des Khans enthielt. Es ist das Hauptzentrum für die Verehrung von Dschingis Khan, eine wachsende Praxis im mongolischen Schamanismus sowohl in der Inneren Mongolei, wo sich das Mausoleum befindet, als auch in der Mongolei.

Das Mausoleum befindet sich im Ejinhoro-Banner auf dem Stadtgebiet von Ordos im Südwesten der Inneren Mongolei, welche Teil der Volksrepublik China ist. Die Haupthalle ist eigentlich ein Kenotaph, in dem der Sarg keinen Körper enthält (nur Kopfschmuck und Accessoires), da das eigentliche Grab von Dschingis Khan nie entdeckt wurde. Das Mausoleum wurde 2011 von der Nationalen Tourismusbehörde Chinas zur Touristenattraktion der höchsten Kategorie (AAAAA) ernannt.

Nachdem Dschingis Khan am 12. Juli 1227 in oder in der Nähe von Gansu gestorben war, sollen seine sterblichen Überreste in die zentrale Mongolei zurückgebracht und nach seinen persönlichen Anweisungen heimlich und ohne Kennzeichnung bestattet worden sein. Die tatsächliche Begräbnisstätte ist unbekannt, lag aber höchstwahrscheinlich nicht in Ejinhoro.[1] Nach seinem Tod entstand ein Kult um Dschingis Khan unter den Mongolen und sein Enkel Kublai Khan errichtete Tempel für den Kult seines Großvaters in Daidu und Shangdu.[2] Ein kaiserlicher Beamter unterhielt in Karakorum neun „Paläste“ für Rituale im Zusammenhang mit seinem Kult. Nach dem Fall der Yuan-Dynastie im Jahr 1368 wurden diese festen Bauten durch tragbare Mausoleen, die „acht weißen Jurten“, ersetzt, in denen die Reliquien von Dschingis Khan transportiert wurden, bestehend aus seinen persönlichen Gegenständen, einschließlich seines Sattels, Bogens und anderer Objekte.[3][4]

Das heutige Gebäude in Ordos wurde zwischen 1954 und 1956 von der Regierung der Volksrepublik China im traditionellen mongolischen Stil errichtet, der Schrein und zahlreiche Objekte des Mausoleums sind allerdings bedeutend älter. Die Reliquien des großen Khan wurden aus dem Kloster Kumbum Champa Ling in Qinghai wieder nach Ordos verbracht, welche während des Zweiten Weltkriegs aus Ordos evakuiert worden waren. Im Jahr 1968 zerstörten die Rotgardisten während der Kulturrevolution fast alles Wertvolle am Heiligtum. Die Gebäude selbst wurden im Rahmen der Vorbereitungen auf einen möglichen Krieg mit der Sowjetunion zehn Jahre lang in ein Salzlager verwandelt. Im Zuge der Reform- und Öffnungspolitik von Deng Xiaoping wurde die Stätte bis 1982 restauriert und als Stätte für „patriotische Erziehung“ gefördert.[5] Es wurden Repliken der früheren Reliquien angefertigt, und 1989 wurde eine große Marmorstatue von Dschingis fertiggestellt. In den 2000er Jahren wurde die Stätte renoviert und erweitert. Nahe Häuser, Geschäfte und Hotels wurden aus dem Bereich des Mausoleums in einen 3 km entfernten Bereich verlegt und durch neue Gebäude im gleichen Stil wie das Mausoleum ersetzt.[6]

Rihu Su: Chinggis Khan Mausoleum and Its Guardian Tribe. Graduate School of Arts and Sciences, University of Pennsylvania, 1994 (google.de [abgerufen am 2. Januar 2024]). International Association for Tibetan Studies Seminar: The Mongolia-Tibet Interface: Opening New Research Terrains in Inner Asia : PIATS 2003 : Tibetan Studies : Proceedings of the Tenth Seminar of the International Association for Tibetan Studies, Oxford, 2003. BRILL, 2007, ISBN 978-90-04-15521-3, S. 210 (google.de [abgerufen am 2. Januar 2024]). International Association for Tibetan Studies Seminar: The Mongolia-Tibet Interface: Opening New Research Terrains in Inner Asia : PIATS 2003 : Tibetan Studies : Proceedings of the Tenth Seminar of the International Association for Tibetan Studies, Oxford, 2003. BRILL, 2007, ISBN 978-90-04-15521-3, S. 198 (google.de [abgerufen am 2. Januar 2024]). Genghis Khan Mausoleum | Inner Mongolia, China | Attractions. Abgerufen am 2. Januar 2024 (englisch). International Association for Tibetan Studies Seminar: The Mongolia-Tibet Interface: Opening New Research Terrains in Inner Asia : PIATS 2003 : Tibetan Studies : Proceedings of the Tenth Seminar of the International Association for Tibetan Studies, Oxford, 2003. BRILL, 2007, ISBN 978-90-04-15521-3, S. 211 (google.de [abgerufen am 2. Januar 2024]). Tomb of Genghis Khan to Be Renovated. In: China.org. Abgerufen am 2. Januar 2024.
Fotografien von:
Samxli (talk) - CC BY 3.0
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