Bikini-Atoll

Das Bikini-Atoll (marshallesisch Pikinni, in der deutschen Kolonialzeit Eschscholtzinseln) liegt im Pazifischen Ozean und gehört mit seinen insgesamt 23 Inseln zur Ralik-Kette im Territorium der Marshallinseln. Das Atoll wurde als Schauplatz zahlreicher Kernwaffentests der USA in den 1940er und 1950er Jahren bekannt. Der zweiteilige Bikini-Badeanzug wurde nach ihm benannt. Am 31. Juli 2010 wurde das Atoll zum UNESCO-Welterbe erklärt.

Das Bikini-Atoll (marshallesisch Pikinni, in der deutschen Kolonialzeit Eschscholtzinseln) liegt im Pazifischen Ozean und gehört mit seinen insgesamt 23 Inseln zur Ralik-Kette im Territorium der Marshallinseln. Das Atoll wurde als Schauplatz zahlreicher Kernwaffentests der USA in den 1940er und 1950er Jahren bekannt. Der zweiteilige Bikini-Badeanzug wurde nach ihm benannt. Am 31. Juli 2010 wurde das Atoll zum UNESCO-Welterbe erklärt.

Die Marshallinseln wurden vor der Zeitenwende durch Einwanderer von den Salomon-Inseln, die über Kiribati nach Norden vordrangen,[1] oder von West-Polynesien aus[2] besiedelt. Die Marshallinseln wurden von spanischen Seefahrern im frühen 16. Jahrhundert entdeckt, blieben danach aber lange Zeit unbeachtet. Das Bikini-Atoll wurde erstmals 1825 durch Otto von Kotzebue kartiert und zu Ehren seines Schiffsarztes und wissenschaftlichen Mitarbeiters Johann Friedrich Eschscholtz Eschscholtz-Inseln benannt.[3] 1886 wurden die Inseln als Teil der Marshallinseln offiziell vom Deutschen Reich annektiert. Faktisch blieben sie fast völlig isoliert, da sie wirtschaftlich bedeutungslos waren.[4]

Im Ersten Weltkrieg wurden sie 1914 von Japan in Besitz genommen, das später auf Bikini einen kleinen Militärposten errichtete. Als die Marshallinseln 1944 im Pazifikkrieg von den USA erobert wurden, befanden sich nur fünf Japaner auf Bikini. Um nicht in amerikanische Gefangenschaft zu geraten, versteckten sie sich in einem Erdloch und sprengten sich mit einer Granate in die Luft.[4]

Steve Brown, Archaeology of brutal Encounter: Heritage and Bomb Testing on Bikini Atoll, Republic of the Marshall Islands. Archaeology in Oceania 48/1, 2013, 28 Álvaro Montenegro, Richard T. Callaghan, Scott M. Fitzpatrick, Using seafaring simulations and shortest-hop trajectories to model the prehistoric colonization of Remote Oceania. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America 113/45, 2016, 12685 Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen Koloniallexikon. ↑ a b Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen Niedenthal.
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